32_Zwischen Veränderung und Verlässlichkeit – Führung im Diakoniewerk
Shownotes
Was bedeutet Führung, wenn vieles im Umbruch ist? In Episode 32 von DIA-LOG ist Manfred Schmidhuber zu Gast. Er ist Regionalleiter für Seniorenarbeit im Diakoniewerk und hat als langjährige Führungskraft unterschiedlichste Phasen und Veränderungen miterlebt. So auch den aktuellen Transformationsprozess im Unternehmen. Moderatorin Nora Mayr spricht mit ihm über Führung in herausfordernden Zeiten. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Haltung, Orientierung und geteilter Verantwortung. Was bleibt, wenn Strukturen sich verändern? Woran orientiert man sich als Führungskraft selbst? Und was braucht es, damit Führung auch in unsicheren Zeiten trägt?
Mehr Infos zum Diakoniewerk: www.diakoniewerk.at DIA-LOG wird produziert von wepodit.
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00:00:10: Herzlich willkommen zu Dialog, dem Podcast des Diakoniwerks.
00:00:15: Der Podcast begleitet das Unternehmen auf seinem Weg des Wandels – wir sprechen über den aktuellen Transformationsprozess im Diakoniewerk und beleuchten Veränderungen und Herausforderungen.
00:00:26: Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die den Wandel gestalten und ihre Perspektiven mit uns teilen!
00:00:33: Gerade wenn die Zeiten schwierig sind, da wird Führung erst so richtig sichtbar.
00:00:38: Wenn Strukturen sich verändern, wenn Entscheidungen vielleicht auch mal nicht ganz so einfach sind – wenn es Unsicherheit gibt, die spürbar wird?
00:00:46: Was trägt Führungen dann?
00:00:48: Klarheit, Haltung oder Erfahrung?
00:00:52: Darüber sprechen wir heute mit Manfred Schmitthuber.
00:00:56: Er ist seit vielen Jahren Führungskraft im Diakoniwerk und hat schon unterschiedlichste Phasen- und Veränderungen miterlebt, so auch natürlich den jetzigen Transformationsprozess.
00:01:08: Wir wollen darüber reden was Führungen in herausfordernden Zeiten bedeutet und was bleibt wenn vieles im Wandel ist und vor allem woran man sich als Führungskraft selber orientiert.
00:01:21: Manfred, es freut mich sehr dass du heute Zeit hast für diese Dialog-Episode.
00:01:25: Ja danke für die Einladung!
00:01:27: Sehr gerne.
00:01:27: Manfred bevor wir in medias res gehen vielleicht stellst du dich kurz vor deinen Werdegang und einen Weg ins Diakoniverg?
00:01:35: Mein Werdengang ist schon... das würde jetzt die Zeit zuspringen weil ich bin schon über dreißig Jahre fast in Kontakt mit dem Diakoniwerk und kurz auf den Punkt gebracht derzeit meine Hausleitung oder Regionalleiter im Haus für Seniorenwels und bin dafür den gesamten Standort verantwortlich.
00:01:51: Also wir haben da verschiedenste Angebote für Menschen im Alter, und dafür benehmen
00:01:57: zuständig.".
00:01:58: Jetzt bist du – du hast ehrlich gesagt dreißig Jahre quasi schon verbandelt mit dem Diakoniewerk?
00:02:03: Du bist aber auch seit vielen Jahren Führungskraft im Diakoniwerk!
00:02:08: Was heißt denn um ins Thema einzusteigen, Führungen für dich persönlich, nämlich jenseits der Rollenbeschreibung?
00:02:19: Ja, also ich finde das Führungsaufgaben ganz schön zu kennen einfach weil man aufgerufen ist Dinge zur Empfaltung zu bringen aber auch sich selber zu empfalten.
00:02:29: Also im Prinzip Möglichkeiten zu schaffen, so geht es nochmal um verschiedene Dinge Konzepte oder was auch immer umzusetzen.
00:02:38: Also es ist eigentlich auch eine sehr kreative Tätigkeit.
00:02:41: dann?
00:02:42: Oder würdest du das sagen?
00:02:43: Ich find schon dass Diakoniewerk wenn man in Diakoniwerk Führungskraft ist da kann man wirklich viel, viel Kreativität beweisen und deswegen bin ich auch da.
00:02:54: Weil es so ist eine positive Stimmung erlebt das man kreativ sein kann des Führungskrafts.
00:02:59: Und die Freiheit hat eben auch Dinge zu gestalten.
00:03:02: Würdest du sagen Manfred dass du heute anders führst?
00:03:06: Und anfangen Zeichen als vor fünfzehn oder zwanzig Jahren noch?
00:03:10: Ich hoffe es!
00:03:12: Also das erste was wir schon ein bisschen einfällt natürlich mit der Erfahrung kommt auch die Gelassenheit.
00:03:18: Es gibt ganz viele Situationen, wo man zurückblicken kann und sagen kann okay die haben wir schon gemeistert.
00:03:24: Die habe ich schon gemästert und das ist einfach auch das was dann positiv stimmt in Zukunft dass man einfach da wirklich ja zuversichtlich sein kann weil einfach so viel umsetzbar war.
00:03:38: und gerade wenn man jetzt zurückdenkt hat sich natürlich der Fokus ein bisschen verändert.
00:03:42: es ist schon wichtig auch dass wir jetzt näher auf Mitarbeiter schauen dass da für Entwicklungsgespräche drinnen sind, für Recruiting ist natürlich auch ein Thema bei uns im Sozialbereich.
00:03:53: Da hat sich der Fokus etwas verschoben.
00:03:55: aber ja das ist es in Grunde.
00:03:58: Weil du gesagt hast man wird gelassen am Mittagzeit wie ist dir denn in deiner Erinnerung?
00:04:03: Wie ist dir deinem Anfang gegangen?
00:04:05: Warst du da dauernd nervös?
00:04:07: Nein war nicht dauerend nervös aber es war natürlich für mich schon eine große Herausforderung und bin relativ jung.
00:04:14: für mich jung in der Führungsposition komme ich im Diakoniewerk als Pflegedienstleiter da im Haus und da spürt man natürlich schon die Verantwortung.
00:04:21: Wir waren damals gerade diese Umstrukturierung zu den Hausgemeinschaften, da war viel Unsicherheit drinnen, da waren viele Antworten nicht da und da war es schon eine spannende Geschichte.
00:04:32: einfach wie können wir das gut entwickeln?
00:04:34: Wie kann man das gut am Boden bringen?
00:04:38: Und dann habe ich einfach schon gelernt dass in Veränderungen einfach Chancen sehen muss.
00:04:45: Und diese Chancenen auch dann nutzen, ja das genau.
00:04:50: Und man wechselt trotzdem rein in die Aufgabe oder?
00:04:54: Ja total!
00:04:54: Man wächst dann rein und hat sowieso Gestaltungsmöglichkeiten wie man sich die Position erfestigt, wie man sie die Teams aufstellt, Mitarbeiter sucht, die auch Stütze sind.
00:05:11: Also man ist ja nicht alleine als Führungskraft.
00:05:14: Jetzt gründet er der Auftrag des Diakoniewerks in der nächsten Liebe und in der Achtung der Würde des Menschen.
00:05:22: Versteht Verantwortung auch immer als Verantwortung füreinander?
00:05:26: Wie prägt denn dieses Verständnis auch deine Art zu führen?
00:05:32: Ja vor allem beschäftigt mir da immer der Gedanke der Würden des Menschen.
00:05:36: Also nicht nur der nächste Liebe, liebe ist ja manchmal ein bisschen abgenutzter Begriff in unserer Gesellschaft.
00:05:42: Aber gerade der Begriff der Würde, der bestimmt das schon sehr mein Handeln.
00:05:46: Ganz konkret geht es da aber für mich auch zum Beispiel um die Mitarbeiter, dass sie eine Umfeld vorfinden wo sie in Würde ihre Arbeit verrichten können weil ich glaube einfach so einen würdevoller Umgang mit den Klienten oder Klientinnen bringt er bei den Mitarbeitern das Gefühl, dass Sie selber die Arbeit in Würden machen können.
00:06:06: Das heißt, wenn ein Mitarbeiter im Alltag immer seine Prinzipien verraten muss dann macht der Beruf auch keinen Spaß und keinen Sinn mehr.
00:06:15: Darum sind so Rahmenbedingungen sehr wichtig und ich persönlich finde dass man das einfach gut schafft durch gemeinsame Leitsätze, durch gemeinsome Ziele.
00:06:25: Und da das ermöglichen von Konzepten ist extrem wichtig.
00:06:28: Es nutzt nichts, wenn man ein schönes Konzept irgendwo auf einem Papier stehlt.
00:06:32: Man muss ja dieses Konzept in der Praxis spürbar sein für die Mitarbeiter, sonst wird man als Organisation unglaubwürdig.
00:06:40: Ja, auf jeden Fall.
00:06:40: Also wirklich viel auch in die Praxis bringen und umsetzen – das ist natürlich ganz wichtig!
00:06:46: Jetzt sprechen wir ja schon seit mehr als eineinhalb Jahren in diesem Podcast über die Veränderungen im Diakoniewerk, über neue Strukturen, neue Rollen, neue Formen der Zusammenarbeit
00:06:57: und
00:06:58: ein wesentliches Merkmal im Transformationsprozess ist eben die geteilte Führungsverantwortung.
00:07:05: Was verändert sich denn deiner Meinung nach konkret wenn immer nur von dir als einer Person wahrgenommen wird.
00:07:13: Wie erlebst du das gerade?
00:07:15: Prinzipiell muss ich dazu sagen, dass meine Überzeugung des Führungskrafts sowieso so immer die war, dass man als Führungskraft zu komischer Besitz anhört auch zum gewissen Maß a fehlend auf.
00:07:26: Also man darf einmal einfach nicht da sein und trotzdem muss es dann Personen geben, die befähigt sind und die Ermächtigung haben, sodass das Haus
00:07:36: z.B.,
00:07:36: oder der Standort läuft.
00:07:38: Also, geteilte Führung war für mich nie ein fremder Gedanke.
00:07:43: Ich finde es ist nichts Schlimmeres für eine Einrichtung, wenn an der Spitze irgendwie ein großer Kontrolleur sitzt, der nicht loslassen kann.
00:07:51: Das heißt wie wir auch loslassen, Entscheidungen loslassen und ich muss aber dann hinter den Entscheidungen ständig getroffen werden also wann auch andere die Entscheidungen treffen da muss ich auch sagen okay ich hätte das jetzt vielleicht anders gelöst muss ich trotzdem auch zu dieser Entscheidung stehen und muss sagen, okay das ist ein anderer Weg den der Wer-Eingestellung hat oder dem wir miteinander Eingestellen haben.
00:08:13: Und er ist für mich dann gültig.
00:08:15: also es gibt nicht nur den einen Weg sondern gerade waren jetzt ans Diakoniewijk denken wir probieren ja diese kollektive Führung wo man eben sagt mal sucht gemeinsam Wege.
00:08:28: Aber wie geht es dir da, Stichwort loslassen oder eben Entscheidungen von jemand anderem treffen lassen?
00:08:33: Ist das dann für dich was, was auch Lernen hast müssen.
00:08:36: War das ungewohnt zu beginnen oder hast du dort immer schon leicht getan damit?
00:08:41: Naja ich habe schon, als war es schon ein Lernprozess aber letztendlich ist ja so dass ... Dass er dann das Schöne daran ist, dass man auch in Klastung erfohren kann als Führungskraft.
00:08:52: Dass man sagt okay ich bin entlastet und der Mitarbeiter oder der was was übernummer hat kann sich mehr empfalten in seinen Beruf uns oder in seinem Tätigkeitsbereich Und das ist einfach etwas wo man dann schon ein gemeinsames Wachstum erleben kann.
00:09:07: Das nicht nur von mir gesteuert werden muss oder soll sondern das wir wirklich gemeinsam schaffen können.
00:09:14: Jetzt hast du vielleicht eh schon eigentlich ein paar Punkte angesprochen, aber trotzdem noch einmal konkret.
00:09:19: Was braucht geteilte Führung damit sie wirklich funktioniert?
00:09:24: Ich glaube also wenn ich so vorbeischlagwürde bringen muss, dann sag ich dir es braucht einen Rahmen natürlich!
00:09:30: Es braucht Vertrauen, Akzeptanz, Offenheit und ein positives Menschenbild braucht's auch weil wenn man den Menschen um sich nicht vertrauen kann, dann scheitert man ja sowieso Einfach ein gutes Wir, das man erleben und gestalten kann.
00:09:48: Jetzt ist ja im Transformationsprozess natürlich vieles ungewiss.
00:09:51: Das bringt es zu Prozessen mit sich wo man neue Dinge ausprobiert.
00:09:56: Eine Führungskraft soll ja eigentlich Orientierung geben.
00:09:59: aber wie gibst du Orientierung wenn du ja selbst nicht auf alles aktuell eine Antwort haben kannst?
00:10:06: Wie machst Du das?
00:10:07: Ich glaube es ist ein bisschen ein Trugschluss, dass ich immer alles selber wissen muss.
00:10:12: Also wenn ich orientierungslos bin dann ist mein erster Schritt das ist einmal Sorg.
00:10:16: Dass ich sage ich weiß das jetzt auch nicht und das aber schon alleine gibt dann wieder Raum für Alternative Ideen.
00:10:24: Das heißt das ruft an die anderen Mitarbeiter oder Leitungskräfte der da oben im Haus auf dem Plan und sagen ja dann könnte man sie so machen.
00:10:32: also Ich bin auch trotzdem gerne ein Mensch, der gern wen anderen um Rot fragt.
00:10:36: Also da bin ich mir nichts gut dafür und ich glaube es fördert dann einfach auch gemeinsames Lösungsorientiertes Arbeiten wenn man so unterwegs ist.
00:10:44: Auch wenn nicht alle Antworten gleich da sind.
00:10:46: manchmal muss man auch ein Stück weit mit unbeantwortete Sachen nur leben.
00:10:51: Wenn ich zurück den ganzen Hausgemeinschaftskonzepten habe, haben wir ganz lange nicht gewusst wie funktioniert das eigentlich?
00:10:56: Und haben sie trotzdem einfach drauf einlassen.
00:10:58: also es geht dann glaub ich schon oft um das gemeinsame Einlassen und in dem Miteinander wieder Orientierung zu finden.
00:11:06: Die Frage kann man vielleicht auch privater ein bisschen ummünzen, woran orientierst dich du nämlich auch generell wenn vieles im Umbruch ist?
00:11:13: Hast Du da vielleicht dann auch private Ritualen die du Dich halten kannst, also wenn viel Unsicherheit da ist gibt es der Tipps auch von dir wie man damit umgehen kann?
00:11:24: Ja natürlich, also die mich schon kennen im Diakoniewerk.
00:11:27: Die wissen dass man ja der christliche Glaube sehr wichtig ist und ich finde in dem Glauben einfach dann wirklich ein Halt wenn viel im Umbruch ist es nicht so das dann alles subarän ist sondern es hat auch mit vielen Zweifeln, mit vielen Kämpfen manchmal zu tun.
00:11:41: aber aber die Grundlage die da habe im Glaubens die hilft mir da einfach sehr
00:11:46: Bei allen strukturellen Veränderungen.
00:11:48: was bleibt für dich?
00:11:50: Im Diakoniwerk unverrückbar?
00:11:53: Ja, unverrückbar ist für mich wirklich im Diakoniewerk das christliche Menschenbild.
00:11:57: Einfach auch dieser Anspruch da würde der Menschen oder dieser Gott gegebenen Würde die jeder Mensch hat und aber auch dieses Thema Nächstenliebe natürlich.
00:12:08: Das bleibt für mir unver rückbar!
00:12:10: Also das sind so die Grundwerte, die auch im größten Transformationsprozess bestehen bleiben logischerweise.
00:12:17: Was trägt dich?
00:12:19: Ich habe es vorhin vielleicht schon ein bisschen angesprochen aber vielleicht dreht man noch einmal drüber Persönlich auch durch herausfordernde Phasen.
00:12:26: Du hast schon gesagt, du findest da halt auch im Glauben aber hast du vielleicht auch im alltäglichen Leben irgendwelche Rituale die dir da helfen wenn es herausfordernd ist dass du vielleicht bewusster mal ja sagst so und jetzt gönn ich mir eine Stunde für eine Kaffeepause in Ruhe oder irgendein Beispiel vielleicht aus deinem Alltag?
00:12:44: Ja ich glaube also das hat sich auch verändert in meiner Führungswolle oder in meinem Führungverständnis.
00:12:50: Ich habe früher immer glaubt, ich muss gleich Antwort noch gleich Lösungen bringen.
00:12:54: Also ich schätze es mittlerweile sehr auch mal zu sagen okay es taucht ein Problem eine Herausforderung auf und ich ziehe mich da einmal zurück vielleicht dann mit der Pflegedienstleitung oder anderen Leitungspersonen oder Rednern mit Mitarbeitern drüber und sage ok es gibt ja eine Antwort erst morgen oder in der nächsten Woche.
00:13:15: also das sind so Sachen wo ich schon sehr dazu erklärt habe, dass ich mich selber entschleunige in solchen Sachen.
00:13:22: Dass ich da nicht in diesen Zwang verfalle, selbst alles wissen zu müssen oder gerade die herausfordernden Zeiten habe mir oft das Gefühl, dass das alles nur auf den eigenen Schultern lastet und so zu sagen.
00:13:37: Und für mich ist das ein wichtiger Lernprozess.
00:13:41: Dass ich immer das Team sehe, dass ich immer auch das Potenzial sehe an Mitarbeiter und Ideen, die im Haus kommen.
00:13:49: Weil ich glaube gerade dieses Thema Belastung ist ja oft wirklich im wahrsten Sinne des Wortes welche Last nehme ich alleine auf mich oder was eine Herausforderung?
00:14:01: Und ich glaube, dass gerade dieser OE-Prozess dazu da ist, dass man sagt wir weiten da jetzt noch mal komplett den Blick Und schauen, wie können wir Sachen im Team lösen?
00:14:13: Nur stärker.
00:14:13: Wie kann man es bisher gemacht werden?
00:14:16: oder ein Sozialraum dann letztendlich?
00:14:18: Das ist das nächste große Thema mit dem Monster beschäftigen.
00:14:22: Welche Lösungsansätze gibt's im sozialrahmen?
00:14:25: herausfordernden Zeiten also müssen auch nicht einmal die Lösungen immer innerhalb des Diakoniewirks liegen.
00:14:33: Man fragt, gibt es eigentlich was?
00:14:34: Was du eben über die Jahre jetzt einfach dazu gelernt hast, was du heute vielleicht bewusster oder anders machst als früher.
00:14:44: Als Führungskraft!
00:14:45: Was ich sicher gelernt habe ist das... Oder was sie jetzt wirklich verändert hat, das habe ich jetzt erst auch schon anklingen lassen.
00:14:50: Ist das ein Fokus auf die Mitarbeiter, auf Mitarbeiterführungen, dass dies einfach gut gelingt.
00:14:56: Gerade dieses Thema Wertschätzung ist einmal ein großes Thema bei Mitarbeitern und Da haben wir einfach erlernen müssen, dass Wertschätzung oft sehr auf einer persönlichen Ebene noch funktioniert.
00:15:06: Also ein Mitarbeiter will ja wahrgenommen werden und wie gesehen werden.
00:15:10: Und das ist was mich schon sehr prägt zu sagen in mich versuchen da die Mitarbeiter mit eine andere zum Beispiel privaten Probleme manchmal zu wahrzunehmen also und auch nachzufragen.
00:15:23: Das ist ein ganz wichtiges Thema für mich.
00:15:28: Ein zweites Thema ist für mich, dass ich gelernt habe, dass man in schwierigen Situationen ganz offen reingehen muss.
00:15:36: Man hat ja oft manchmal so ein Instinkt.
00:15:40: Man würde von schwierigen Situationen manchmal flüchten sozusagen.
00:15:44: das ist vielleicht so das Fluchtbehalt was man manchmal hat.
00:15:46: aber es ist trotzdem wichtig in schwieriger Situation mit aller Offenheit einzugehen also sich nicht zu scheuen die Dinge ganz ehrlich anzusprechen, ganz offen anzuspreichen.
00:15:58: Versuchen alle Beteiligten dann einen Tisch zu bringen und da gute Lösungen zu bringen.
00:16:03: Also ich bin mit dem noch nie schlecht gefahren, also mit einer Offenheit in schwieriges Situationen angehen.
00:16:11: Also einfach auch mal zu sagen, es ist gerade schwierig, aber wir schaffen das gemeinsam.
00:16:16: Wir werden dort hin.
00:16:17: Genau!
00:16:17: Auch nicht schön reden sondern ich muss auch anerkennen wann was Schwierig ist Und muss aber trotzdem dann auch... und schafft damit auch wieder die Offenheit, dass die Mitarbeiter dann zuhören letztendlich.
00:16:28: Aber das soll ja nicht ein leeres Gerät sein sondern die Mitarbeiter müssen dann schon merken da tut sie was.
00:16:33: Jetzt
00:16:34: kommen wir eh schon langsam zum Abschluss.
00:16:35: ich würde jetzt gern du hast es eigentlich schon ein paar Tipps gegeben aber trotzdem dich noch fragen Was würdest du einer angehenden jungen Führungskraft mitgeben?
00:16:44: Sag mal eben du vor zwanzig Jahren theoretisch was würdest Du dir heute auf deinem Weg mit geben wenn du gerade am weg zur Führungskraft bist?
00:16:55: Ja, was ich eben ganz wichtig finde ist dass man sich vor dem Guck befreit alles gleich entscheiden zu müssen.
00:17:02: Es ist besser mal das man drüber schläft oder da sogar ein paar Tage vergängern bis man eine Entscheidung trifft.
00:17:07: in manchen Situationen wo sie auch es wichtig empfunden haben und wo ihr dazu lernen habt müssen dass man Strukturen die ausgemacht sind, dass man die unbedingt einhalten soll Weil wenn sie nicht gut sind, dann kann man sich alle ändern.
00:17:21: Aber wenn wir eine Spur zu viel Arbeit haben, wollen wir zum Beispiel Leitungsstrukturen einhalten und das ist für mich ganz wichtig geworden.
00:17:31: Und aber auch dass man sich selbst Strukturen schafft wie man als Führungskraft sozusagen überlebt in der Vielfältigkeit der Arbeit und der Belastungen die man hat also dass man da sich selber einen Umfeld schafft wo ich sage okay Es muss man auf lange Sicht gut gehen als Führungskraft, damit ich der Sache auch gut dienen kann.
00:17:53: Also auf Frauen würde das wirklich ermutigen und auch wirklich auch Situationen frühzeitig zu erkennen wo man sagt da geht es auch nicht gut und da brauche ich Hilfe, da brache ich vielleicht mal ein Coaching oder sonst irgendwas.
00:18:05: Das ist kein Verbrechen.
00:18:07: Das ist ganz normal!
00:18:09: Also eben in herausfordernden Zeiten dann einmal Hilfe und Unterstützung anzunehmen Denken, da muss ich jetzt durchweilig eine Führungskraft bin.
00:18:19: Super!
00:18:20: Abschließend noch Manfred wenn du einen Satz formulieren müsstest der Führungen im Diakoniewerk beschreibt wie würde dieser Satz lauten?
00:18:32: Der spontan und voller Freude eigentlich diese Sachen bewältigen die der Tag so zu erbringt aber auch wie man dann gemeinsam die Zukunft gut gestalten kann für die Klienten und Klientinnen, aber auch für die Mitarbeiter.
00:18:48: Also ich höre heraus, sehr, sehr wesentlich ist natürlich auch beim Thema Führung dass man einfach mit einer Leidenschaft hinter der Sache steht und das man seinen Job gerne macht.
00:18:58: Ich fühle das bei dir umsonst bis zu ja nicht schon dreißig Jahre im Diakoniewerk!
00:19:04: Ich sage lieber am Anfang vielen, vielen Dank für diese Einblicke ins Thema Führing in herausfordernden Situationen.
00:19:11: Ich wünschte auch für die nächste Zeit beidem Thema alles Liebe.
00:19:16: Ja, vielen Dank.
00:19:17: Sehr gerne!
00:19:18: Liebe Hörerinnen das war Episode thirty-two von Dialog.
00:19:23: Vielen Dank dass ihr wieder mit dabei wart und vergesst bitte nicht abonniert uns gleich noch auf der Podcastplattform Eures Vertrauens zum Beispiel auf Spotify oder auf Apple Podcasts damit Ihr auch keine Folge mehr verpasst.
00:19:38: Wir hören uns wieder in einem Monat.
00:19:54: We put it.
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