34_Ressourcen stärken im Lebensraum Schule - RESI

Shownotes

In dieser Folge von DIA-LOG werfen wir einen Blick darauf, wie Veränderung im Kleinen beginnt – direkt im Schulalltag. Im Mittelpunkt steht das Projekt RESI, das Schule als Lebensraum versteht und neue Wege der Zusammenarbeit eröffnet. Zu Gast sind die Direktorin der Diesterwegschule in Linz, Edeltraud Kufleitner, und Bildungspate Josef Scharinger. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie engagierte Menschen den Schulalltag von Kindern bereichern – und warum Beziehungen, Vertrauen und Zeit oft der Schlüssel für echte Veränderung sind.

Mehr Infos zum Diakoniewerk: www.diakoniewerk.at DIA-LOG wird produziert von wepodit.

Transkript anzeigen

00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zur Dialog, dem Podcast des Diakoniwerks.

00:00:16: Dieser Podcast begleitet das Unternehmen auf seinem Weg des Wandels.

00:00:20: Wir sprechen über den aktuellen Transformationsprozess im Diakoniewerk und beleuchten Veränderungen und Herausforderungen.

00:00:28: Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Menschen, die diesen Wandel gestalten und ihre Perspektiven mit uns teilen.

00:00:35: Transformation und Veränderung verbindet man ja meistens mit sehr großen Konzepten

00:00:40: aber

00:00:41: oft Beginnveränderungen ja ganz anders, nämlich dort wo Menschen sich einbringen Verantwortung übernehmen und sagen Ich bin da.

00:00:50: Und genau darum geht es auch in dieser Episode heute konkret, sprechen wir über das Schulprojekt Resi.

00:00:58: Denn Schule ist heute weit mehr als ein Ort des Lernens – sie ist ein Lebensraum in dem Kinder mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen ankommen und indem er smooth neue Ideen und verlässliche Beziehungen braucht!

00:01:13: An der Disterwegschule wurde genau das konkret durch Menschen die Kinder im Schulalltag begleiten als sogenannte Bildungspartinnen.

00:01:24: Was daraus entstanden ist, wie sich daraus neue Formen der Zusammenarbeit entwickelt haben und warum daraus schließlich eben das Projekt Resi entstanden Freue ich mich und sprechen wir heute.

00:01:39: Dazu begrüße ich vor dem Podcast-Mikrofon, die Direktorin von der Disterwegschule in Linz Edeltraud Kuhfleutner sowie den Bildungsparten Josef Scharinger.

00:01:49: Freuen wir, dass du beide Zeit habt?

00:01:51: Hallo!

00:01:52: Hallo!

00:01:53: Vielleicht wollt es euch ganz kurz einmal vorstellen wie euer Werdegang war.

00:01:57: Wie bist Du Edeltrad überhaupt Direktor reingeworden?

00:02:01: Also Direktorinnen bin jetzt seit sechs Jahren in der Disterschule war vor ca.

00:02:06: acht Jahren auch schon als Lehrerin dort tätig, habe die unterschiedlichsten Klassen kennengelernt von Regelklassen, Integrationsklassen und zum Schluss auch Deutschförderklassen.

00:02:19: also hab alles so durchgemacht und ja, hab dann die Leitung übernommen.

00:02:25: Josef, ein paar Worte zu dir?

00:02:27: Ja ich bin jetzt seit fünf Jahren in Pension, bin ja sozusagen ein alter Profi im Bereich des sozialen Gesundheits- und Bildungswesens.

00:02:36: Und war fast ein halbes Jahrhundert, kann man schon fast sagen im Diakoniewerk tätig.

00:02:42: viele Jahre am Schluss auch als Vorstand und Vorsitzender.

00:02:46: ja damit habe ich doch einen großen Erfahrungshintergrund.

00:02:50: Ja, Pension ist ja auch eine Zeit der Neuorientierung und das Offenseins für Aufgaben und so bin ich irgendwie dann in diese Aufgabe mal hinein gerutscht hineingekommen und hat sich etwas entwickelt, was da auch oft war anscheinend.

00:03:05: Diese Aufgabe von der Wollmer dann gleich genauer sprechen.

00:03:08: aber jetzt einmal an euch beide die allgemeine Frage wenn ihr beide an Schule denkt?

00:03:13: Was bedeutet denn Schule für euch ganz persönlich Eltrat?

00:03:19: Ja Schule ist da für mich eben mehr als ein Ort nur für Unterricht, für Lernen.

00:03:27: Die sozialen Lernprozesse sind genauso wichtig oder fast nur wichtiger wie im Lernen von den Kulturechniken.

00:03:37: Schule soll von allen, also von den Schülerinnen und Schüllerinnen als ein positiver Lern- und Arbeitsraum, Lebensraum erlebt werden.

00:03:49: Und es soll nie ein Angstgefühl oder Leistungsdruck da sein!

00:03:56: Bevor ich in die Distewegschule als Lehrerin gekommen bin, habe ich in der Hälstettenschule gearbeitet fünf Jahre lang und dort habe ich sehr viel lernen dürfen.

00:04:07: Es war eigentlich meine zweite Ausbildung, sage ich immer also sehr prägende und lehrreiche Jahre Und

00:04:16: diese

00:04:17: Schule hat mir schon gezeigt dass man mit allen Kindern sehr gut lernen kann, sie begleiten kann wenn man mit ihnen in Beziehung tritt.

00:04:27: Und das war eine große Lehre für mich diese Schule.

00:04:35: Joseph dein Bezug zum Thema Schule?

00:04:39: Wenn ich ganz weit zurückgehe ist er sehr negativ weil Schule sehr autoritär noch verhaftet ist aber entsprechend des Lebensalter.

00:04:47: Aber zur Schule haben sich immer einen positiven Bezug gehabt und in meiner beruflichen Tätigkeit bin ich mit Schule doch auch sehr verbunden gewesen.

00:04:56: Mit den Schulen des Diakonie-Werkens, das ist auch den Schulen der Diakonieverein in Salzburg wo ich heute noch im Kuratorium tätig bin und da das Montessori-Prinzip wirklich kennengelernt habe umzusetzen.

00:05:13: Aber viele Beispiele, die sehr gut sind und auf der anderen Seite vieles war so was ihm nicht so gut ist wo er soviel benötigt wird.

00:05:21: Also irgendwie eine große Bandbreite die man vorfindet und Schule ist so ein wichtiger sowie wie Edeldraht schon gesagt hat das ist ein unglaublich wichtiger Ort.

00:05:31: es ist so eine unglaubliche wichtige Zeit für diese kleinen Menschen weil sie verbringen Ab dem Sechsten leben sie einmal vier Jahre in der Volksschule.

00:05:43: Jetzt muss ich mir mal vorstellen, was das heißt.

00:05:45: Prägende Zeit!

00:05:46: Prägende, extrem präigende Zeit und ich glaube dass es völlig unterschätzt wird.

00:05:51: Völlig unterschädzt.

00:05:52: Man redet wahrscheinlich auch lieber von den DERZIERN-Ausbildungen und diskutierte stärker wie ich glaub' ,dass diese Zeit völlig unterschedzt werden und pädagogisch aber auch lernanreizmäßig und entwicklungsmäßig.

00:06:06: vielleicht ist das die wichtigste Zeit.

00:06:08: Jetzt hast du Eva schon angesprochen, du bist in Pension und du hast eine neue Aufgabe gesucht.

00:06:13: Du engagierst dich schon länger eben als Bildungsparte an der Deester-Wegschule.

00:06:19: Wie ist denn überhaupt dazu gekommen?

00:06:21: Und was bedeutet denn diese Aufgabe für dich?

00:06:25: Also gekommen ist es dadurch dass ich eine Lehrerin schon lange kenne die auch dort tätig war mittlerweile auch schon einige Jahre im Pensionen ist Und es über's Vorlesen.

00:06:34: Ich lese gerne und Literatur macht mir Spaß, mit Kindern arbeiten sowieso.

00:06:40: Also machen wir Leseprogramm oder Leseaktion.

00:06:44: Es war wirklich toll!

00:06:46: Man muss ja vorbereiten und die Lehrerin hat das super gemacht... ...und den Kindern glaub ich uns auch gefallen.

00:06:53: Dann bin ich applaudiert worden nicht und dann bin ich gegangen.

00:06:57: Und da haben wir relativ bald gedacht, dass ist irgendwie nicht ganz okay.

00:07:02: Ich gemerkt habe, was an der Schule eigentlich auch gebraucht wird.

00:07:07: Dass die Bedingungen, wie er gearbeitet werden, das sind ja international.

00:07:10: Das heißt da existieren so dreißig Sprachen nebeneinander ungefähr und andere schwierige Problematiken, ich sage immer ist eine internationale Schule wenn ich davorlesen kann und andere lesen vor und lesen.

00:07:24: es gilt so als irgendwie ein Paradigma fast in der Entwicklung.

00:07:28: Ist super!

00:07:29: Aber dann braucht es einfach mehr.

00:07:31: Dann habe ich die fatale Frage gestellt, kann ich euch sonst noch helfen?

00:07:39: Und schon war ich gefangen.

00:07:41: Nein das war dann wirklich dolt.

00:07:42: haben sie zwei Dinge getroffen?

00:07:44: meinerseits sozusagen Die Anforderung die so nicht formuliert wurde ja aber die Sicht war war und auf der anderen Seite meine Bereitschaft und sagen okay ich kann etwas tun und So sind wir zusammengekommen.

00:07:57: Das war der Einstieg eigentlich in eine Bildungsparten-Karriere, die jetzt fast schon vor dem Ferien antwortet.

00:08:04: Du hast das Wort jetzt gerade angesprochen – Bildungsparte!

00:08:07: Wie schaut es konkret aus?

00:08:08: Wie schaut dein Alltag aus als Bildungssparte an der Dister Wegschule?

00:08:13: Ja im Grunde mache ich alles was meine Chefinens sind zum Essen sind nur Frauen eigentlich mit denen ein bisschen zusammengearbeitet habe von mir brauchen wo sie mich benötigen für den begleitenden Unterricht, für die Kinder und kleine Gruppen.

00:08:32: Für Einzelarbeiten oder auch in der Klasse drauf schauen wo steht wer und Dinge zu erledigen durchführen.

00:08:40: also die Lehrerin hat immer den Fokus darauf worum es geht und gibt mir Aufgaben und ich muss schauen was dem das Beste zu machen.

00:08:50: Und es ist wirklich ganz unterschiedlich, von sehr basal die ersten Deutsch-Lernschritte zu machen.

00:08:56: Die ersten Rechenschritte... Heute haben wir

00:08:59: die

00:08:59: Uhr gelernt!

00:09:02: Die Analoge nicht die Digitale.

00:09:03: Das sind ja

00:09:04: auch nicht mehr selbstverständlich?

00:09:05: Nicht mehr selbstständig!

00:09:08: Ja und ich habe eine Klasse schon einmal, wo in der zweiten eingestiegen bin bis zur vierten.

00:09:12: Bis zum Abschluss der Volksschule begleitet.

00:09:14: Das war besonders interessant weil man da dann natürlich auch mit anderen Anforderungen konfrontiert wird – auch den sozialen Anforderung.

00:09:22: Also da ist schon ein ziemlicher Anforderungsdaren an die Person des Begleiters im Fall.

00:09:31: Und insgesamt das wird vielleicht unterschätzt.

00:09:34: Das hab' ich jetzt so gesehen muss man auch wirklich vorbild sein.

00:09:40: Die Kinder schauen ganz genau, wie reagierst du?

00:09:43: Was tust Du?

00:09:46: Was heißt an?

00:09:48: Wie gehst Du mit ihnen um?

00:09:49: und das ist spannend!

00:09:52: Da braucht man gar keine Angst haben.

00:09:54: aber man weiß... Du bist der authentische Person und das kommt irgendwie an

00:10:01: Edeltrade, seid ihr da mit einem sehr innovativen Weg unterwegs sozusagen?

00:10:05: Mit dem Josef als Bildungsparten oder eben in dieser Schiene, in der ihr da jetzt seid.

00:10:10: Welche Unterstützungsangebote gibt es denn bereits oder hat's vielleicht vorher auch schon gegeben?

00:10:15: und wo würdest du sagen, stoßen die ja im Alltag an Grenzen weil man kann natürlich nicht alles abdecken aus Schule.

00:10:25: Ja, das ist richtig.

00:10:29: Es gibt natürlich so wie in den meisten Schulen gibt es die Assistenzkräfte.

00:10:35: also wenn man Integrationsklassen an der Schule hat gibt es eine Assistenzkräfte für autistische Kinder oder Kinder immer Hüttenförderbedarf.

00:10:46: nur wir wissen sind die Stunden einfach zu wenig die für diese Kinder zusätzlich da sind.

00:10:54: dann Haben wir eine Schulärztin, die einmal in der Woche vor Ort ist.

00:10:58: Gott sei Dank weil das gibt es auch nicht mehr überall an jeder Schule.

00:11:03: Betreuungslehrkräfte für Lernen und auch für ein sozialemotionalen Bereich haben wir auch eigentlich wöchentlich an der Schule, die uns da unterstützen und helfen im Umgang mit den Kindern.

00:11:20: Und die Schulpsychologie gibt's natürlich auch ja

00:11:23: wo

00:11:24: mit denen wir zusammenarbeiten beziehungsweise die Eltern können sich an diese Wenden, wenn sie Unterstützung benötigen.

00:11:32: Wo merkst du das?

00:11:33: Was hat sich verändert seit eben der Josef bei euch am Board gekommen ist?

00:11:38: Was sind also Veränderungen, die du positiv vielleicht bemerkt hast?

00:11:43: Wie es der Josefs schon erzählt hat er hat mit Vorlesen in der Klasse begonnen und sein Wunsch war dann mehr mit den Kindern zu unternehmen oder ist sie mehr zu unterstützen.

00:12:00: Und es sind dann noch zwei pensionierte Hortpädagoginnen dazugestoßen und nach Wochen- und Monaten hat sich herauskristallisiert, wie enorm wichtig diese Arbeit ist da es einfach eine zusätzliche Unterstützung der Kinder gibt individuell je nachdem was jetzt gerade benötigen so wie Josef gesagt hat.

00:12:21: Die Lehrerin weiß, was da jetzt zu tun ist.

00:12:23: Als ein Kind ist länger krank gewesen dann kann man etwas aufholen oder es hat eine schwächer Mathematik und da unterstützen die Bildungspartnern in der Sprache wo sie immer sind.

00:12:36: Ja und dann haben wir die Steuergruppe Öffentlichkeitsarbeit gegründet.

00:12:42: Josef gehört dazu als Mitglied.

00:12:45: Und da gab es immer wieder Treffen wo wir überlegt haben, wie können wir eben dieses Konzept weiterentwickeln?

00:12:55: Und der Wunsch war da, dass wir Bildungspartnerinnen für jede Klasse gewinnen.

00:13:03: Nur wir haben einfach gemerkt es ist gar nicht so einfach was uns selbstverständlich ist.

00:13:08: also wenn die Personen in verdienten Rente sind ihre Freizeit zu opfern, da gewinnt man halt nicht jeden dafür.

00:13:23: Und wir haben dann überlegt wie könnten wir weitere Damen und Herren für diese Arbeit gewinnen?

00:13:28: Eigentlich haben wir gesagt wir können nur Übermundpropaganda Werbung machen.

00:13:34: Das ist uns aber dann gelungen.

00:13:35: also am Anfang war es C so zwei drei Jahre Aber mittlerweile sind wir vor allem seit dem letzten Schuljahrs immer sehr stolz, jetzt haben wir schon dreizehn Bildungs.

00:13:49: Eben weil ich wollte gerade fragen wie viele es gerade schon zusammen habt und ich meine wir haben das jetzt ja ein bisschen langsam schon erläutert aber diese Idee dahinter heißt ja hat der den konkreten Namen Resi Josef, wenn du das Projekt jetzt quasi wem erklären müsstest eben am Hörer einer Hörerin die da jetzt dazu gestoßen ist auf dem Podcast.

00:14:09: Ganz möglichst einfach wie würdest du das Projekt umschreiben?

00:14:15: Ich glaube so wie wir es schon beschrieben haben geht der Kern ist sozusagen die Arbeit in der Schule über die freiwilligen Helferinnen und Helfer.

00:14:26: Das ist ja mal der Kernbereich kommt natürlich drauf, oder das war ja bisher auch von der Schule her schon so.

00:14:35: Dass die Kinder ja in einem Umfeld leben und einem Sozialraum leben, der von Bedeutung ist für sie selbst, für ihre eigene Entwicklung, für die Schule.

00:14:47: Und da ist es glaube ich dann die große Chance, dass auch weiter zu entwickeln, das mitzubeachten.

00:14:55: Weil es schon klar ist, Ich glaube nicht nur in Österreich.

00:14:58: Wir reden mal von unseren Erfahrungen, ja?

00:15:00: In Österreich funktioniert jedenfalls die Segregation ganz gut.

00:15:04: Da können wir uns verlassen drauf, dass alle Gruppen so ihren Garten pflegen, ihren eigenen.

00:15:11: Aber die integrativen Bereiche sprich auch im Sozialraum, geärten sozusagen oder die Zäune geöffnet werden müssten und jenergerissen werden müssen damit es zu Begegnungen kommt.

00:15:24: das ist glaub ich Wirklich eine große Herausforderung.

00:15:29: War ein bisschen bildhaft gesprochen, aber ich hoffe man kann das nachvollziehen.

00:15:34: Ja du hast auch das Umfeld ja angesprochen der Kinder.

00:15:38: Wie läuft denn dort die Zusammenarbeit nämlich auch mit den Elternbeispels?

00:15:42: Also zwischen Schule, Elternbildungspartnern?

00:15:45: welche Erfahrungen macht ihr da?

00:15:47: Edeltraut?

00:15:48: Eltern und Bildungspartinnen haben bisher eigentlich nicht zusammengearbeitet.

00:15:54: Ja, da gab es keine Berührungspunkte.

00:15:58: natürlich Eltern Arbeit über die Schule über mich über die Lehrkräfte das ja wohl funktioniert manchmal besser manchmal weniger gut.

00:16:09: Und Da sind wir natürlich auf wo jetzt über Resider Unterstützung zu bekommen.

00:16:17: Das ist auch so ein Punkt, den Resi hier anspricht.

00:16:24: Und wir haben das erste Elterncafé schon, hat schon stattgefunden...

00:16:31: Was ist es?

00:16:32: Also da können, da nehmen Elternteil, Freiwilligteile.

00:16:37: Das findet an einem Nachmittagstart circa eine Stunde und Es werden verschiedene Themen angesprochen.

00:16:46: Beim ersten Elterncafé konnten sich die Eltern Themen wünschen, die sie interessieren und in Zukunft wird es so sein dass es immer einen kurzen Input gibt zu diesen gewünschten Themen und dann findet noch.

00:16:59: auf jeden Fall gibt's noch Zeit für Austauschvernetzung.

00:17:03: ja und das erste Elterncafe war erstaunlich sehr gut besucht.

00:17:08: Super, so kannst du auch weitergehen.

00:17:10: Josef was hast du?

00:17:11: Wir interessieren auf von den Kindern für Feedback zu bekommen weil die werden dich ja auch am Anfang wenn sie gedacht haben ah ok da hat uns jetzt etwas vor gelesen der kommt jetzt öfter.

00:17:20: Haben die Kinder auch direkt angeredert drauf?

00:17:23: Ja

00:17:24: also man gehört dann schon so richtig dazu.

00:17:27: Ich bin aus heute wieder gefragt worden Du warst ein Nikolaus ich gehe auch als Nikolaust.

00:17:34: Also bei den Kindern bleibt das so richtig.

00:17:37: Aber auch in der gesamten Entwicklung ist es so nett, das sind die Begegnungen auch so schön.

00:17:41: Du spürst richtig wie da die Beziehung funktioniert.

00:17:46: im Grunde wenns funktioniert und ich glaube das tut sie.

00:17:50: Und das war mein Sonnett, ich gehe raus bei der Schule, dann kommen da ziemlich zwei große Burschen nachher daher, die ich beide als kleine Volksschule kenne, groß gewachsen, mich begrüßt haben gesagt an Josef Grüß Gott!

00:18:05: Wie geht es Ihnen?

00:18:06: Wir waren nie bei sie.

00:18:07: Haben wir gedacht, ja die haben was gelernt!

00:18:09: Ja

00:18:10: schön oder?

00:18:10: Das sind doch tolle Momente.

00:18:12: gibt es vielleicht nur einen anderen Moment wo du dachtest mal für das genau das mache ich diese Arbeitsbildungsparte.

00:18:20: Ich glaube ich brauche nicht so viel Verstärkung also ich komme schon auch so zu Recht.

00:18:25: aber natürlich ist es schön und wenn ich merke dass auch Kinder wirklich Erfolgsschritte machen, weil ein Mädchen mal begleitet hat beim Lesen.

00:18:34: Ich habe ja dann auch Hausübungen gegeben quasi freiwillig.

00:18:38: Wenn es willst lese ich das durch zu Hause für den Eltern der da wirklich doch mit gelesen und die konnte schon innerhalb von einem Jahr, aber ich gemerkt er deutlich ihr Sprechfähigkeit ihre Lesefähigkeit verbessert und der uns ja richtig gefreut.

00:18:53: Das ist einfach super.

00:18:55: Ja, da weiß man für was man es macht.

00:18:59: In Dialog geht's ja auch viel um Veränderung und Mutumhoffnung.

00:19:05: Edeltraud wo erlebst du diese Begriffe zum Beispiel in der Disterwegschule ganz konkret?

00:19:12: Es sind lauter große Wörter.

00:19:17: Ich denke mal jedes Mal wenn ich die Kinder in der Schule sehe weiß ich, dass wir die Hoffnung auf jeden Fall nicht aufgegeben dürfen.

00:19:26: Und wenn man alleine sich darum bemüht ist es halt sehr wenig.

00:19:34: da kann man sehr wenig erreichen.

00:19:36: und drum bin ich so froh

00:19:37: das

00:19:39: eigentlich durch Joseph dann sowas entstanden ist.

00:19:42: So ein Konzept mit den Bildungspartenpartinnen.

00:19:46: Wir haben es schon geredet Es gibt ja diese Leseparten Gibt's ja schon länger.

00:19:52: dieses Projekt kennt, glaube ich oder kennen viele.

00:19:56: Aber da geht es mir um lesen und dieses Projekt die Bildungspartner oder Partinnen die Aufgaben dieser Personen geht heute weit darüber hinaus sehen wie wir es vorher besprochen haben.

00:20:10: Und das ist aber eben diese unglaublich wertvolle Arbeit die uns unterstützt.

00:20:16: und Lehrkräfte die Kinder, so wie es der Josef beschrieben hat.

00:20:21: Die freuen sich immer extrem wenn die Bildungspartner in die Schule kommen und das gibt mir schon große Hoffnung dass wir da dabei bleiben können die Qualität der Bildung unserer Aufrechter halten können denn so wie wir wissen ja ist die Chancengleichheit.

00:20:44: man spricht zwar immer wieder auch in den Medien über bildungsgerecht Tichtigkeit, Chancengleichheit.

00:20:51: Aber so ganz ist es dann doch nicht in der Realität vor allem an solchen Schulen wie wir eine davon sind zur Brennpunktschule.

00:21:03: da braucht schon für mehr dass man den ganzen gerecht wird und das schaffen wir eben durch diese Unterstützungssysteme und durch Resi, die jetzt dazu gekommen sind.

00:21:15: Ja, Josef was macht denn dir abschließend mit Blick eben auch auf die Kinder, die du täglich betreust?

00:21:22: Und die Schule Hoffnung für die Zukunft?

00:21:25: Für die Kinder?

00:21:25: ich glaube das habe ich schon ein bisschen beschreiben können was das heißt und da sehe ich dass vieles aufgeht und in den Kindern so wie drinnen steckt hoffen muss, dass das alles auch oder das Großteil aufgeht.

00:21:38: Man kann ja nicht alles auch steuern und tun oder überwachen und manche werden es nicht so gut schaffen – das wissen wir ja!

00:21:45: Aber für viele sollte es ein guter Impuls sein, ein gutter Weg sein.

00:21:49: Aber zu dieser auch Mutfrage hätte ich gesagt was wirklich toll war.

00:21:54: Wir sprechen jetzt sehr von den Bildungspartnern was die auch eingebracht haben aber das muss immer die Schule auf sowas einlassen.

00:22:00: Es muss sich eine Direktorin auf so etwas ein lassen und die Lehrerinnen und Lehrer.

00:22:06: Manche waren ja auch vielleicht ein bisschen verwirrt, das kann schon sein nicht?

00:22:10: Nicht du aber in deiner Kolleginenschaf!

00:22:13: Was tun die da jetzt?

00:22:15: Also der Mut in so einem Projekt reinzugehen... Schule ist ja manchmal doch ein sehr starres System oder fast immer.

00:22:25: Aber das aufzulocken und einen Boden zu bereiten, das war toll finde ich und das macht mir Hoffnung.

00:22:31: eher auf einzelne Schulen hin, auf das ganz große System hin bin ich eher skeptisch.

00:22:37: Aber dass es möglichst viele geben wird, die vielleicht auch ein bisschen was mitkriegen davon und etwas nachmachen, das geht schon gut wenn wir hier mehr sozusagen Unterstützung, Möglichkeiten fördern in der Schule, außerhalb der Schule im Sozialraum.

00:22:56: Wenn uns da etwas gelingt eine letzte Hoffnung hätte Eine letzte politische Hoffnung, weil sonst äußere ich mich nicht dazu.

00:23:06: Die Ganztagsschule wäre eine der wichtigsten strukturellen Reformen.

00:23:11: also ich finde es einfach wirklich hinderlich wenn Menschen die ohnehin eher vielleicht schwerer haben Integration zu erreichen Wenn die Kinder dann Zuhause sind und dort weniger Förderung haben als andere die mehr Förderungen von zu Hause haben.

00:23:31: Ich sage es einmal nicht nur so kurz.

00:23:33: Also ich glaube da hätten wir schon auch eine Verantwortung, die man als Gesellschaft als Politik noch annehmen sollte.

00:23:41: Vielen Dank für diese sehr offenen Worte zu Resi.

00:23:44: Also ich habe es auch rausgehört, man kann im Kleinen viel zum großen Ganzen ja trotzdem beitragen!

00:23:52: Sehr, sehr spannend und große Respekt Josef dass du dir da auch die Zeit nimmst eben in deinem wohlverdienten Ruhestand das zu betreuen.

00:24:00: Danke auch Edeltraut für diese Einblicke in die Dister Wegschule.

00:24:04: Ja und wer weiß vielleicht ist dieser Podcastepisode ja auch an euch lieber Hörer & Hörerin Einladung für das Projekt Resi tätig zu werden.

00:24:14: Es werden natürlich immer Bildungspartenpartinnen gesucht, also wenn ihr euch jetzt denkt nach und hören dieser Folge ja ich möchte da mitwirken.

00:24:23: Ich möchte auch ein bisschen was bewegen zumindest einen kleinen Teil ein Kind ein Stück seines Wegs begleiten.

00:24:30: sehr gerne alle Infos zur Resi findet Ihr unter www.diakonie.at.

00:24:38: Danke Josef, danke Edeltraut fürs Zeitnehmen.

00:24:41: Das war eine neue Episode von Dialog.

00:24:44: Danke auch, liebe Hörer-Hörerinnen, dass ihr wieder mit dabei wart und nicht vergessen.

00:24:49: So wie immer abonniert uns gleich noch auf Spotify oder Apple Podcast.

00:24:54: Dann verpasst ihr nicht sobald wieder eine neue Folge erscheint!

00:25:13: Dankeschön!

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