36_Wenn Veränderung sichtbar wird – Die neue Struktur des Diakoniewerks

Shownotes

Wie wird aus Veränderung echte neue Zusammenarbeit? In Episode 36 von DIA-LOG geht es um den nächsten entscheidenden Schritt im Transformationsprozess des Diakoniewerks: Die neue Gesamtstruktur nimmt Gestalt an. Dorothea Dorfbauer und Stefan Marchewa, Geschäftsführung Soziale Dienstleistungen im Diakoniewerk geben Einblicke, wie aus Ideen wie Sozialraumorientierung, kollegialer Führung und Selbstorganisation nun konkrete Strukturen werden.

Mehr Infos zum Diakoniewerk: www.diakoniewerk.at DIA-LOG wird produziert von wepodit.

Transkript anzeigen

00:00:10: Hallo und herzlich willkommen zu Dialog, dem Podcast des Diakoniewerks.

00:00:15: Dieser Podcast begleitet das Unternehmen auf seinem Weg des Wandels – wir sprechen über den aktuellen Transformationsprozess im Diakoniwerk und beleuchten Veränderungen und Herausforderungen.

00:00:28: Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die den Wandel gestalten und ihre Perspektiven mit uns teilen!

00:00:35: Ja, in den letzten Monaten waren hier im Dialog immer wieder sehr konkrete Themen vom Transformationsprozess im Fokus.

00:00:42: Stichwort Sozialraumorientierung, kollegiale Führung und die Frage vor allem wie Zusammenarbeit künftig gestaltet werden kann.

00:00:53: Aber man muss dazu sagen vieles war damals noch in Entwicklung Und inzwischen liegt ein Entwurf für die neue Gesamtstruktur vor und damit wird jetzt zu richtig sichtbar, wie diese Ideen organisatorisch in der Praxis umgesetzt werden können.

00:01:10: Genau darüber spreche ich heute mit Dorothea Dorfbauer und Stefan Machieva beide von der Geschäftsführung soziale Dienstleistungen im Diakoniwerk.

00:01:19: Freut mich, dass ihr Zeit habt!

00:01:22: Hallo Nora, hallo Stefan.

00:01:23: Es freut mich, dass wir heute ein bisschen darüber sprechen können zu dem Thema mit dem wir uns den letzten Monaten intensiv beschäftigt haben.

00:01:31: Auch von meiner Seite hallo ich freue mich auch auf das Gespräch heute!

00:01:34: Ladies first Dorothea, starten wir mit dir in den letzten zwei Jahren.

00:01:39: Warst du ja auch schon immer wieder bei uns im Podcast zu Gast?

00:01:42: Freut mich immer sehr wenn wir miteinander sprechen können.

00:01:46: Vieles wie ich es schon angesprochen habe war damals noch gerade im Entstehen, im Entwickeln.

00:01:51: Würdest Du sagen jetzt startet die Phase in der die Veränderung auch wirklich tatsächlich sichtbar wird?

00:02:00: Also Ich würde sagen dass wir Seit zwei Jahren Veränderungen sichtbar machen und sichtbaß sind.

00:02:06: Wir setzen viele Impulse Richtung soziale Marientierung, Richtung kollegale Selbstorganisationen und geteilte Führungsverantwortung Und in den letzten zwei Jahren habe ich ganz viele Veränderung wahrgenommen.

00:02:18: Jetzt sehen wir aber am Punkt dass wir diese Erfahrungen und das Gelernte aus dem Piloten, Aus den Erbruchungen jetzt bewertet haben und evaluiert haben und sagen Wir möchten das ausbreiten.

00:02:30: Wir wollen das für die gesamten Bereiche der sozialen Dienstleistungen im Diakoniewerk anwenden und an diesem Bild haben wir in den letzten Monaten gearbeitet, im Sinne von ja jetzt wird Veränderung noch breiter aber viele Veränderungsschritte sind bereits sichtbar.

00:02:47: Stefan vielleicht werden wir da gleich konkret.

00:02:49: ihr habt kürzlich mit vielen Kolleginnen und Kollegen einen ganzen Tag zu dieser neuen Gesamtstruktur nochmal verbracht daran gearbeitet.

00:02:58: Wenn du jetzt spontan an den Workshop zurückdenkst, welches Bild, welcher Satz oder welcher Moment ist dir da besonders hängen geblieben?

00:03:08: Wenn ich zurückdenke sind es in Erselin ja ein buntes Bild von vielen Menschen.

00:03:14: Weil das waren etliche Menschen an dem Tag gemeinsam zusammen.

00:03:19: und ganz konkret habe ich auch noch die Mentimeterabfrage im Kopf weil das war nach unserer ersten Vorstellung der Gesamtstruktur haben wir alle Teilnehmerinnen mit einer Metameterabfrage noch einmal so konkret nach Eindrücken gefragt.

00:03:35: Und da war sehr viel Positives.

00:03:37: von jetzt geht es los, gut durchdacht auch so was ich freue mich darauf aber auch kritische Stimmen und im Sinne von... Ich weiß nicht genau für mich bedeutet das ist noch nicht ganz klar in welcher Richtung es tatsächlich dann geht.

00:03:53: Und ich glaube dieses bunte Bild, wovon viel Energie und Optimismus aber immer auch gleichzeitig eine kritische Haltung dazu spiegelt den Tag gut wieder.

00:04:03: Aber würdest du sagen, weil das war ja auch ein bisschen die Befürchtung?

00:04:06: Ich war ja da jetzt auch quasi mit dabei im Podcast.

00:04:09: Habt ihr es ein bisschen mitbekommen natürlich dass das Kepsis schon ein bisschen weniger geworden ist so im Vergleich zu den letzten Monaten.

00:04:18: Also aus meiner Sicht war ich überrascht, ob diese große Zustimmung, die da auch spürbar war.

00:04:24: Das freut mich auch irrsinnig.

00:04:25: und ja... Ich habe das Gefühl dass dieser Konkretionsgrad jetzt sehr gut ankommt und willkommen ist.

00:04:33: Dass es nicht mehr so abstrakter in der Wolke bleibt sondern ganz komplett wie jetzt im Strunkommen.

00:04:39: Wer haben wir eh konkret?

00:04:40: Lieber Dorothea wirklich der Workshop an sich.

00:04:43: worum ging es dabei?

00:04:45: An diesem Tag!

00:04:46: Also bei dem Workshop ist es darum gegangen, dass dieses Gesamtsstrukturbild das wir der Steffen und die sind ja gemeinsam in diesem Lied ins Arbeitsgruppe.

00:04:56: Und haben mit auf Basis diese Evaluieren in den Piloten, auch aus Basis der Prämissen des Vorständes wo wir vor einigen Jahren einen Auftrag bekommen haben, dahin wollen wir die Organisation entwickeln versucht ein Bild zu zeichnen.

00:05:10: Das war ein ganz intensives Arbeiten.

00:05:12: wie können wir nämlich Sozialaumorientierung zur Selbstorganisation und geteilte Führungsverantwortung, auch das Arbeitsfeldübergreifende zusammenarbeiten in der Bildformen.

00:05:22: Und das haben wir unsere Arbeitsergebnisse präsentiert.

00:05:26: Wir haben nicht eine Endfachversion präsendieren, sondern wir haben dazu eingeladen gemeinsam, dies kritisch zu betrachten.

00:05:33: Dieses Verständlich gibt es Einwände, gibt es Widerstände wo man sagt, das geht sich aber nicht aus.

00:05:40: Und das war dieser Workshop-Tag.

00:05:42: Für mich war ein Schlüsselmoment am Nachmittag, wie wir doch ein doch umfangreiches Gesamtbild präsentiert haben dann in der Diskussion in den Fragen und in den kritischen Diskussionen nicht wir als Geschäftsführung die Antworten gegeben haben oder die Kolleginnen aus der Arbeitsgruppe sondern im gesamten Kreis der Führungskräfte des Dirk Niewerks, die antwortlich kommen sind.

00:06:04: Das hat mir gezeigt dass diese Tragen auf mehreren Schultern nämlich Geschäftsführung oder eine kleine Arbeitsgruppe diesen Prozess verantwortet, sondern wir sind mehr und es werden mehr.

00:06:14: Und das war echt ein feines Gefühl.

00:06:16: Wir haben noch viel vor aber ist die Schultern, die diese Aufgabe tragen, sind mehr.

00:06:21: Gemeinsam auch die kritischen Punkte einzuarbeiten sich was dazu zu überlegen.

00:06:26: manches kann wirklich sein dass es im Detail noch Schärfung braucht.

00:06:31: Dazu braucht's aber die Expertise um das Mitarbeiten aller Hörmuskräfte, die hier mit dabei sind.

00:06:38: Und das ist ja auch die Idee dahinter oder eben generell das Konzept einfach dass man das breiter aufstellt und aufteilt.

00:06:45: diese Gesamtverantwortung also sehr schön auch was da wie du gerade gesagt hast rausgekommen ist.

00:06:51: Stefan das Diakoniver hat sich in den vergangenen Jahren wirklich intensiv mit den Themen Sozialraumorientierung, kollegialer Führung neuen Formen der Zusammenarbeit auseinander gesetzt.

00:07:03: Warum war es denn jetzt aus eurer Sicht auch notwendig, wirklich die Gesamtstruktur weiter zu entwickeln?

00:07:11: Grundsätzlich Struktur.

00:07:13: einiges ermöglichen kann, erleichtern und erschweren können.

00:07:17: Also Struktur schafft Rahmen und von dem her war es für uns wichtig deine Gesamtstruktur zu entwickeln mit definierten Rollen wo es klar ist welche Aufgaben hat eine Regionalleitung ist künftig die Rolle der SO-Kollektion geben wichtige Rolle auch um das Thema SRO gut noch einmal zu verankern.

00:07:41: Entschuldigung,

00:07:42: darf ich da unterbrechen?

00:07:43: SRO ist Sozialraumorientierung richtig?

00:07:46: Genau!

00:07:47: Nur

00:07:48: dass sie dafür steht.

00:07:49: Also ich hoffe es hat sich schon im Unternehmen ein ganz so gut durchgesichertes, dass SRO Sozialraum Orientierung heißt.

00:07:55: aber danke genau für den Hinweis.

00:07:58: Aber auch die Struktur der Kommt das die nächste Abkürzung der KSK-Dokollgeinsteuerungskreise?

00:08:04: Wir müssen ganz die Loch auch mit Abkünzungen arbeiten.

00:08:07: Aber einfach das Strukturen vorgegeben sind, wo es klar ist, wo findet, was starten und wer hat auch, wo welche Rolle.

00:08:15: Was waren denn jetzt die wichtigsten Erfahrungen aus den Pilotregionen?

00:08:21: Die waren ja auch ganz entscheidend in dem ganzen Prozess, in den letzten Monaten.

00:08:25: Was war an die Erfahrungen, die da jetzt in die neue Struktur mit eingeflossen sind?

00:08:31: Das stimmt noch.

00:08:33: Diese Evaluierung und auch der Verordneter Pilotregion haben einiges auch in unserem Bild im Laufe der Zeit angepasst und verändert.

00:08:42: Aber im Wesentlichen und das freut mich, gibt es ganz positive Resonanzen unter bauwichtige Schlüsselmomente.

00:08:47: Und das eine ist, dass soziale Remarindierung wirklich aus Handlungsprinzip zum Mehrqualität führt in der Haltung zur Selbstbestimmung und Teilhabe unserer Klientinnen.

00:08:59: Das ist aussergekommen!

00:09:00: Auch die Veränderung des Führungsverhaltens, nämlich Verantwortung gemeinschaftlich wahrzunehmen und auf mehrere Schultern zu legen und nicht nur mal eingegangen – diese Wirkung haben wir gesehen.

00:09:11: Dabei war aber auch schon bedeutsam, dass man die Methoden braucht um eine Kreisungssation zu machen.

00:09:16: Damit das gelingen kann gleichwertig gemeinsam zu entscheiden ist notwendig eine gute Moderation zu haben und die Methode kurz können.

00:09:23: Und da braucht es Unterstützung, Schulung und dann Support.

00:09:26: Das waren sicher bei den Pilotregionen noch nicht so ausreichend entwickelt.

00:09:30: Aber das haben wir jetzt vorbereitet für nächste Phase.

00:09:32: Dass es auch hier gute Moderationsbegleitung und Schulungen gibt.

00:09:38: Ein wichtiger Aspekt ist, dass alle Pilotregionen und das sehen wir auch jetzt für die Zukunft.

00:09:43: Im Deconiver kam eine große Vielfalt – auch auf der Ebene wie den Organisationsbünder sind, wie Regionen sich gestalten.

00:09:50: Und jede Region oder jede Pilotregion ist unterschiedliches Tempo gegangen, wie schnell und intensiv sich in dem Prozess etwas entwickeln konnte.

00:10:00: Das ist auch ein richtig wichtig Kindesitz für diese Umsetzung nämlich nicht gleich für mich loszumarschieren, sondern zu schauen was die Region braucht.

00:10:07: Was sind die passenden Schritte und Maßnahmen jetzt für den nächsten Zeit?

00:10:12: Stefan, wenn man das neue Organikram sich genau anschaut dann sieht man da gibt es Kreise- und neue Bündelungen.

00:10:20: Was ist denn die Idee hinter diesem Bild, was ihr da entwickelt habt?

00:10:25: Der Grundgedanke hinter diesen Bild ist dass es viele unterschiedliche Kreisekünfte geben wird.

00:10:33: Und da knüpfe ich ein Thema an, was die Dorothea vorher gesagt hat.

00:10:36: Dass die Kreise auch sehr unterschiedlich sind insofern von der Größe und ich sage mal von der Schadierung.

00:10:44: Es ist nicht jeder gleich!

00:10:46: Jeder Kreis völlig gleich zum anderen und in ein-zu-eins vergleichbar, sondern wir haben da einfach Unterschiede auch in den bisherigen Entwicklungen.

00:10:54: Das ist gut so!

00:10:55: Was man aber auch sieht, ist dass wir in der Geschäftsführung uns auch als Kreis schon formiert haben und auch einen Kreis zweckhabend im Kreislogik arbeiten und nachgelagert dann noch weitere Kreise die bisherige Region – ich habe vorher auf das Wort kollegialer Steuerungskreis schon genannt – das sind dann genau diese Kreise.

00:11:15: Und was man auch gut sieht, ist die Aufgabe der Regionalleitung.

00:11:20: Wir reden ganz stark von einer beidhändigen Führungsverantwortung nämlich zum Allenen, die klassische Hierarchie so wie bisher da die Führung Verantwortung zu haben also wir als in der Geschäfts- und als Direktor gesetzte Regionalleitungen dann mit den jeweiligen Einrichtungsleitungen aber auch und das ist jetzt die Beidhähnlichkeit und die zweite Hand sozusagen für den kreisende Verantwortung zu.

00:11:44: Diese beidhändige Führungsverantwortung haben wir bei uns in der Geschäftsführung, also auch dafür Themen im Kreis verantwortlich zu sein und auch fürs Gesamtunternehmen oder für den Bereich der sozialen Dienstleistungen.

00:11:56: Das ist das eine und aber auch klassisch in der Hierarchie weiterhin die Regionalleitungen zu begleiten.

00:12:03: Was soll denn durch diese neue Struktur künftig auch leichter und besser möglich werden?

00:12:08: Weil zentrale Themen sind ja kollegiale Selbstorganisationen und geteilte Führungsverantwortung.

00:12:15: Das klingt immer alles sehr abstrakt, aber was kann man sich konkret darunter vorstellen?

00:12:19: Also wir setzen in dieser Struktur ein Aspekt möchte.

00:12:23: Du hast zwei genannt, Nora.

00:12:24: Es gibt noch einen Dritten nämlich auf das Arbeitsfeld übergreifen und zusammenarbeiten.

00:12:27: Und wenn wir die drei Aspekte Zusammenführen sind wir überzeugt, dass wir mehr Synergien heben.

00:12:33: Dass wir mehr Perspektiven zusammenbringen als jetzt die Kolleginnen Samenkummern, die bisher noch nicht zusammengearbeitet haben in manchen Kreisen und für andere Perspektive bessere Entscheidungen anrechnen.

00:12:48: Es gibt einen Punkt der wirklich jetzt schon spürbar ist dieser andere Art und eine viel offene Art in der österreichweiten Zusammenarbeit.

00:12:55: Da können Expertise von anderen Regionen zurückgreifen und das trägt und verbindet in der Qualität und in der Identität.

00:13:05: Im Wesentlichen geht diese Sozialaumorientierung und kollegiale Führungsverantwortung, geteilte Führungen zu verantworten in ein neues Wiederzusammenarbeit.

00:13:14: Und das ist viel mehr auf Augenhöhe.

00:13:16: Das ist vielmehr gleichrangig.

00:13:18: Das klingt man kann sagen es ist hauptschaue gemacht aber das klingt im Detail ist es schon immer noch anders.

00:13:26: Und im Wesentlichen zahlt das alles darauf ein, dass unsere klientenen Bewohnerinnen mehr Teile haben im Selbstbestimmung erfahren.

00:13:33: Ich bin überzeugt und wir sind überzeugt, dass es noch besser geht, weil wir als Dekoniewerk in unserem Führungsverständnis mehr Perspektivation mit Beteiligung ermöglichen und dann gelingt diese... Diese Haltung, die wir uns im Klienten gegenüber haben, macht es besser.

00:13:49: Du hast das jetzt eh schon kurz angesprochen?

00:13:50: Viele sagen auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sagen, naja Eigenverantwortung, Zusammenarbeit, gemeinsame Entscheidungen – die haben man ja eigentlich eh schon.

00:13:59: Das funktioniert er eigentlich eh sogar länger.

00:14:01: ganz gut bei uns!

00:14:03: Was wird denn künftig diese No-Us sein, die dann doch ein bisschen anders ist?

00:14:08: Das stimmt um dieses wesentliche No-Uts-Flechtbriechenbeispiel.

00:14:11: Das stimmt für Wochengemeindrücken gemeinsam mit Scheidungen.

00:14:15: Das gelingt uns leicht, wenn es einfach ist.

00:14:17: Wenn wir dergleich in Meinung sind und keine unterschiedlichen Meinungen einbinden müssen, dann ist das leicht.

00:14:25: herausfordernd wird es dann.

00:14:26: Und da sehe ich auch im Dekoniwerk, dass am Ende die einzelne Führungskraft entscheidet, wenn Es Konflikte gibt oder unterschiedliche Positionen gibt oder gar schwierige Entscheidungen sind, weil wenig Budget, weniger Ressourcen ist.

00:14:39: Die schwierigen Entscheidungen traue ich mir sagen, aber sie sind ganz oft... unserem alten Stil hier zusammenarbeit in der Verantwortung der einzelnen Führungskraft.

00:14:47: Und das wird anders werden, weil gemeinsame Verantwortung gibt.

00:14:50: und gleichfangig zu entscheiden heißt auch nicht nur wenn die Sonne scheint im Sinne wir sind alle gleich wie haben gleich die gleichen Meinungen und die gleiche Einschätzung.

00:14:59: dann kann man einfach Entscheidungen treffen.

00:15:01: aber die Verantwortung drei Tagen heißt auch Herausforderen und Fragen miteinander zu gehen.

00:15:07: Das ist eine Nase nämlich nicht nur Meinung einzuholen und dann entscheidet die Regionalleitung selber, sondern um das gut unterstützende Methoden.

00:15:16: Weil es braucht schon, weil es ganz viel Veränderung im Führungsverhalten geht.

00:15:21: mit Methoden ist auch zu erlernen dass jede Stimme im Kreis auch zu Wort kommt und nicht nur die lauten und nicht noch die sozusagen intensiv sich einbringen und somit auch dieses Lernen und das gemeinsame Entwicklung von diesen Tragen auch von schwierigen Entscheidungen.

00:15:38: Wir glauben, wir sind überzeugt davon dass Entscheidungen damit anders getroffen werden.

00:15:44: Anders zustande kommen nachvollziehbarer und transparenter sind und in weiterer Folge auch nachhaltiger sind weil sie eben von mehreren Personen mitgetragen werden

00:15:54: Also quasi breitere Schultern, auf denen diese Entscheidungen gefällt werden.

00:15:59: Stefan, wo braucht es denn aus deiner Sicht vielleicht jetzt auch trotzdem noch Mut gewohntes loszulassen?

00:16:04: Ich meine viel ist ja eh schon in Bewegung wie wir mitbekommen haben aber trotzdem.

00:16:09: Wo tut ihr euch noch ein bisschen schwer insgesamt?

00:16:13: Ich glaube um deine Übereinnahse, indem ich glaube das Arbeitsfeldübergreisende zusammen arbeite, das klingt so einfach und da sagt man schnell Ja dazu.

00:16:23: Ich glaube, das zeigen auch etliche Kolleginnen und Kollegen.

00:16:27: Dass sie großen Mut bewiesen haben, gewohnte Strukturen zu verlassen und einfach Neues auszuprobieren.

00:16:34: Das finde ich sehr erfreulich mit so viel Neugierde und Mut eben sich auch Kolleginnen und Kolleginnen auf den Weg machen.

00:16:41: Und ich glaube auch, dass das Thema, was wir gerade vorher noch mal in dem Sieggespräch gesprochen haben, Verantwortung zu teilen und das zuzulassen.

00:16:50: Wenn es einfach bisher jahrelang gewohnt war quasi von meinem Führungsverständnis her, dass ich die Entscheidung treffe, da brauchte ich auch Mut sich auf diese neue Struktur einzulassen oder auf Methoden einzulassend mit anderen Entscheidungen kommt.

00:17:06: Stichwort Methoden, vielleicht bleiben wir da.

00:17:09: Der Rahmen steht ja, du hast es schon auch ein bisschen angesprochen jetzt beginnt die Umsetzung.

00:17:13: Da werden die jeweiligen Personen natürlich auch begleitet professionell eben auch mit Methoden.

00:17:19: was sind denn jetzt die nächsten konkreten Schritte?

00:17:21: und wie eben begleite ihr konkret Bereiche dir zum Teil mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen in den Prozess jetzt gehen?

00:17:30: Der nächste Schritt ist, jetzt haben wir sozusagen ein Strukturbild gezeichnet.

00:17:34: Wir haben das im Entwicklungswirtschaft mit Führungskräften noch einmal gerüttelt und diskutiert.

00:17:38: Jetzt brauchst du nun vom Allbeschluss des Vorstands.

00:17:41: Und dann ist es so dass wir losgehen.

00:17:43: Und der erste Schritt ist die zuständige Geschäftsführung mit den Regionalleitungen, die einen kollegialen Steuerungskreis verantwortenden Zielgespräch geben.

00:17:51: Mal schauen was heißt denn dies?

00:17:53: Was für vereinbaren Kräfen wird denn für die jeweiligen konkrete Regionen?

00:17:56: Das sind drei Zwischen.

00:17:57: kollegale Gesteuerungskreise ist im Dekonniwerk.

00:18:01: Und dann wird es sein, dass wir sozusagen gut begleitet sind werden von den Kolleginnen der Unionsentwicklung zu einer mehr fachlich in konkreten Schritten aber auch in einem Umsetzungsworkshop im Herbst wo wir nochmal intensiv schauen was die Konkretten Schritte und auch noch mehr Stärke ins Lernen gingen.

00:18:19: Und zum Lernen gibt es auch ein tolles Paket, das unsere Kolleginnen und Kollegen in der Universitätsentwicklung zusammengestellt haben, wo man jetzt den kleinen Portionen online sich gleich anschauen kann an die Aspekte zur sozialeren Orientierung, zum Verkürungsverständnis – da ist einiges aufbereitet um sich vorzubereiten und ein bisschen inhaltigen Input oder theoretischen Input zu bekommen.

00:18:42: Und dann ist ganz wichtig, dass wir schrittweise umsetzen.

00:18:45: Also wir werden es nicht wie schon gesagt dreizehnmal das gleiche zum gleichen Zeitpunkt losmarschieren sondern wirklich zu schauen was sind denn für jeden kollegialen Störungskreis die passenden notwendigen nächsten Schritte am Weg dorthin?

00:18:57: zum Zielbild und das wird unterschiedlich sein Wie groß ist der Steuerungskreis?

00:19:05: Wie viele waren die schon im Piloten, sind das Teams, die gerade erst zusammenkommen oder sind da schon bestehende Teams.

00:19:11: Die schon eine Zusammenarbeitserfahrung hatten?

00:19:14: und auf das gehen wir ein.

00:19:16: Und so gehen wir voran und ich freue mich schon auf diese Umsetzungsarbeit.

00:19:22: Schön Stefan wenn wir in Zwei oder drei Jahre Hausnummer, noch einmal zusammensitzen.

00:19:28: Hoffentlich im Podcast!

00:19:30: Welche Veränderungen sollen denn Mitarbeiterinnen, Kund-Innen oder Klientinnen dann wirklich konkret spüren und wahrnehmen können?

00:19:40: Blick mal wirklich in die Zukunft.

00:19:44: Ich möchte ganz kurz zusammenfassern, wer es schön ist wenn Partizipation selbstverständlich ist und gelebt wird.

00:19:52: Und dass da sowohl Mitarbeiterinnen als auch Mitarbeiter Kunden, Bewohnerinnen und Bewohner merken, dass sie sich mehr einbringen können.

00:20:02: Dass sie auch bei Entscheidungen involviert sind und damit ein höheres Maß an Partizipation erleben.

00:20:08: Dorothea, magst du da was ergänzen?

00:20:11: Gerne!

00:20:12: Und vielleicht mache ich es auch noch ein bisschen weiter auf weil ich glaube wir gehen neben der Partizhipation bei uns im Tick von Niewerk einen nutzigen Weg der gesellschaftspolitische Dimension hat.

00:20:21: wenn wir schon in In diese Welt hinaus, wir sind am Gehen von Kriegen.

00:20:25: Wir sind umgeben auch von Ländern die es in Richtung totalitäre Regime verändern wo die politische Lage ist, wo man einige Menschen auf die starke Hand wünscht sich wünschen und wir gehen mit der sozialeren Orientierung und mit den geteilten Führungsverantwortung dann ganz anderen Weg nämlich haben und finde auch öffnen hier eine demokratiepolitische Dimension.

00:20:51: Das ist ganz im Sinne unserer die chronischen Identität.

00:20:53: und ich finde, wenn man dann doch drei Jahren zurück schaut oder zwei, drei Jahre zurück schaut.

00:20:58: Davon doch zu spüren hier auch einen in die Welt eine Botschaft zu senden dass wir ja sehr in der Zusammenarbeit und dem gemeinsamen Verantwortung tragen und Scheidung treffen also ein gesellschaftspolitisches Statement machen.

00:21:13: Umso schöner das ihr da jetzt wirklich eben in Zeiten wie diesen dieses Zeichen auch setzt.

00:21:19: Abschließend hätte mich noch interessiert.

00:21:21: Frage an euch beide, wenn ihr jetzt an die kommenden Monate denkt?

00:21:26: Also blickt man nicht ganz so weit in die Zukunft einfach in den nächsten Monaten.

00:21:29: Worauf freut ihr beide euch persönlich am meisten jetzt in der Weiterentwicklung vom Prozess?

00:21:36: Stefan!

00:21:38: Ich freue mich auf einen weiteren Schritt der Konkretion und vor allem auf die Zusammenarbeit mit Menschen weil das zeigt es mir immer wieder auch in diesem Prozess Das finde ich im Diakoniver ganz klasse.

00:21:53: Menschen arbeiten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die diese Zusammenarbeit wirklich zur Freude machen.

00:22:01: Mir geht es genauso wie Stefan.

00:22:02: Ich freue mich auf das Konkrete nämlich dabei die kollegansteuerungskreise konkret dabei zu unterstützen jetzt in die Umsetzung zu kommen miteinander sicherer auf den Weg zu gehen.

00:22:14: Nämlich sicherer in Methoden, sicherer im Zielbild.

00:22:18: und auch die gemeinsame Weiterentwicklung – was hasst denn das für jeden Ort?

00:22:22: Für jede Region oder auch das Freime?

00:22:25: Weil dann wird so die Energie miteinander sichtbar, dass gemeinsam mit uns viele Schulden zuteilen,

00:22:31: spürbarer...

00:22:33: Darauf freue ich mich.

00:22:34: Ich freue mich auch, weil ich fiebere da jetzt schon sehr lange mit und wenn es wirklich konkrete Dinge spürbar wären wird sicher auch ganz spannend im Podcast weiter nach außen zu tragen.

00:22:46: Wir bleiben mit Dialog natürlich auch ganz nah für euch dran liebe Hörerinnen und Hörern Und ich freue mich, wenn wir in ein paar Monaten vielleicht wieder gemeinsam Bilanz ziehen können.

00:22:57: Vielen Dank lieber Dorothea und lieber Stefan dass ihr heute bei mir zu Gast wart.

00:23:01: Danke schön

00:23:02: Vielen Dank.

00:23:03: Danke auch und ich freue mich aufs nächste Mal!

00:23:06: Liebe Hörerinnen, das war eine neue Episode von Dialog.

00:23:11: Vielen Dank, dass ihr wieder mit dabei wart zugehört habt Und bitte vergesst nicht, abonniert uns gleich noch auf Spotify oder auf Apple Podcast Dann verpasst ihr nicht sobald wieder eine neue Folge erscheint.

00:23:24: Im nächsten Monat ist es wieder soweit.

00:23:27: Bis dahin wir hören uns We put it.

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