#37 Fünf Menschen, eine Leitung – Wie geteilte Verantwortung gelingt

Shownotes

Wie kann Führung gelingen, wenn Verantwortung nicht mehr bei einer einzelnen Person liegt, sondern gemeinsam getragen wird? Episode 37 von DIA-LOG beleuchtet das neue Leitungsmodell im Haus für Senioren Bad Zell. Seit rund einem Jahr wird die Einrichtung von einem fünfköpfigen Leitungsteam geführt. Carina Himmelbauer und Philipp Mitterlehner erzählen, wie dieses Modell entstanden ist, welche Chancen und Herausforderungen es mit sich bringt und wie es sich auf die Mitarbeiter:innen und Bewohner:innen auswirkt.

Mehr Infos zum Diakoniewerk: www.diakoniewerk.at DIA-LOG wird produziert von wepodit.

Transkript anzeigen

00:00:10: Hallo und herzlich willkommen zu Dialog, dem Podcast des Diakoniwerks.

00:00:16: Der Podcast begleitet das Unternehmen auf seinem Weg des Wandels – wir sprechen über den aktuellen Transformationsprozess im Diakoniverk und beleuchten dabei Veränderungen und Herausforderungen.

00:00:28: Im Mittelpunkt stehen immer die Menschen, die den Wandel gestalten und ihre Perspektiven mit uns teilen!

00:00:35: Führung verändert sich im laufenden Transformationsprozess.

00:00:39: In vielen Organisationen stellt sich heute generell die Frage, wie Verantwortung künftig verteilt werden kann – gerade dort wo Anforderungen wachsen und Entscheidungen immer komplexer werden!

00:00:52: Im Haus für Senioren Barzell ist daraus ein neues Leitungsmodell entstanden, seit mittlerweile einem Jahr trägt dort nicht mehr eine einzelne Heimleitung die Gesamtverantwortung sondern ein fünfköpfiges Leitungsteam.

00:01:08: Wie ist es dazu gekommen?

00:01:10: Wie funktioniert Führung überhaupt, wenn Verantwortung geteilt wird?

00:01:14: und vor allem was bedeutet das dann für Mitarbeiterinnen, BewohnerInnen und Angehörige.

00:01:21: Darüber spreche ich heute im Podcast mit Karina Himmelbauer und Philipp Mitterliner.

00:01:27: Schön dass ihr beide Zeit habt!

00:01:28: Hallo freu mich!

00:01:32: Vielleicht beschreibt ihr anfangs, bevor wir ins Gespräch einsteigen.

00:01:36: Aber ganz kurz euren persönlichen Werdegang im Diakuni-Werk Karina.

00:01:40: vielleicht startest du?

00:01:43: Ja also ich sage immer so schön.

00:01:44: Ich habe mich vor fünf Jahren während einem Ferialjob in das Haus.

00:01:50: sind Bewohner und Mitarbeiterinnen Den ganzen drum herum haben wir einfach ein bisschen verliebt.

00:01:55: Ich bin da jetzt irgendwie zu hängen gekommen nach meinem Studium, ich bin jetzt als Alltagsmanagerin Ergotherapeutin und eben seit einem Jahr im Leitungsteam tätig.

00:02:04: Genau weil sich aber eine ganz breit gefächerte Arbeit fehlt.

00:02:08: Schön!

00:02:08: Lauf etwas Zeit sozusagen.

00:02:11: Philipp wie war es bei dir?

00:02:13: Also ich habe in Dich nie begonnen mit der Öffnung des Hauses von Simon Barzell.

00:02:18: Alles Haustechniker sind jetzt mittlerweile schon zehn Jahre zwischenseitlich noch im Galer-Kirchen bei der Technik ein paar Jahre mitgearbeitet und benutzen seit drei Jahren Vollzeitembarzellungsschüttel.

00:02:34: Sehr gut!

00:02:35: Frage gleich an euch beide, wenn ihr heute erzählt dass ihr das Haus für Senioren im Barzell zu fünft leitet was ist denn da die erste Reaktion ihr bekommt?

00:02:46: Sind es dann unglaubliche Blicke?

00:02:48: oder wie ist das?

00:02:51: Es ist meistens so, hey ja wie jetzt?

00:02:53: Das kann nicht funktionieren.

00:02:56: Ja

00:02:58: oder das ist unmöglich.

00:02:59: Wer entscheidet, wer schafft da, das kann nicht funktioniert genau.

00:03:04: Okay also eher Skepsis.

00:03:06: natürlich hört man dann raus oder?

00:03:11: Und wie reagiert ihr dann drauf?

00:03:13: was sagt ihr dann darauf?

00:03:15: Ich habe meistens mit ganz viel erklären und ganz viel Überzeugungsarbeit.

00:03:20: Und dann zum Schluss, aha ja!

00:03:21: Weil da müsste man direkt einmal vorbeischauen oder mal vorbeishauen.

00:03:25: Genau.

00:03:27: Hier so in die Richtung kommt dann aber auch mit ganz vielen Klären.

00:03:30: Also man redet sich über den Mundfluss liegt aber...

00:03:32: Ja

00:03:32: genau.

00:03:33: Aber es wandelt sich quasi für euch raus, dass das Kaps ist ein bisschen in Neugier, oder?

00:03:38: Genau.

00:03:40: Das ist die neugierend definitiv im Vordergrund.

00:03:42: Sehr gut.

00:03:44: Jetzt habt ihr euch ja nicht einfach eines Tages, weil es lustig ist.

00:03:48: Das haben wir gesetzt und beschlossen.

00:03:49: Ab morgen führen wir zu fünft das Haus für Senioren.

00:03:53: Karina wie ist denn dieser Prozess eigentlich entstanden?

00:03:56: Natürlich!

00:03:56: Es war im Rahmen vom Transformationsprozess.

00:03:59: Das ist eh klar.

00:04:00: aber erzähle uns ein bisschen die Hintergründe.

00:04:04: Naja, es war anfangs eh so ein bisschen notlösend.

00:04:07: Hör ich dir mal so arg an.

00:04:08: Ich sage gerne Übergangslösung Weil man eigentlich ganz schnell vor einem oder anderen Tag eine Heimleitung gebraucht hat.

00:04:15: Und ich finde, das Tierkniewerk steht ein bisschen für Kreativität und da hat es sich besonders ausgezeichnet, dass einfach ein paar schlaue Leute die Idee kommen sollen, na ja dann da haben wir jetzt halt auf fünf Personen und so mit Thomas und Sankt sitzt und dann mal geschaut, was bedeutet das eigentlich eine Heimatung zu sein?

00:04:35: Wie kann man das dann auf fünf Menschen die ganzen Aufgaben aufteilen?

00:04:40: Also das war halt aus der Not heraus eine Lösung, die jetzt zum Bleiben verternet worden ist.

00:04:49: Genau so will ich jetzt mal sagen.

00:04:51: Philipp wie hast du zwar die Anfänger miterlebt?

00:04:55: Ja ähnlich es war für uns alle dann eine große Herausforderung weil man dann schon vor Problemen steht oder früher Herausforderungen steht bis zu gesagt wir sind ja auch gut unterstützt von den Kniewerkern und von der Zentrale muss man ehrlich sagen Und es war sehr spannend.

00:05:12: Es hat bei uns keine Zweifeltüme gefallt worden sein, wo wir's machen.

00:05:16: Es war für uns alle klar, ja, wir machen das.

00:05:19: Wir wollen für uns auch was Gutes tun und wir sind gewachsen mit der Ausführung.

00:05:25: Das kann ich mir vorstellen.

00:05:25: aber du hast jetzt gerade gesagt, dass es halt jetzt keiner gezweifelt, aber es wird wahrscheinlich schon Bedenken gegeben haben oder?

00:05:32: Ich glaube im Team würde ich jetzt damit sagen weniger ist es eher so, dass alle anderen Kolleginnen und Kollegen so im Haus gesagt haben, dass das jetzt funktionieren wird.

00:05:44: Und auch von den Angehörigen, ich weiß ja gar nicht, wenn wir reden waren da zu fünftel irgendwie sind.

00:05:50: Genau also da war ein Schaum Anfang eher die Bedenken von außerhalb.

00:05:54: Wir waren uns eigentlich dessen relativ sicher.

00:05:58: Okay,

00:06:00: aber ihr habt euch trotzdem bewusst ja dann für eine Probephase entschieden.

00:06:04: Was war denn da der Grund?

00:06:05: Also wolltet es jetzt trotzdem einfach ein bisschen noch auf Nummer sicher gehen oder?

00:06:10: Ja natürlich, dass das eh halt einmal die Übergangslösung war und man nicht wusste was passiert da jetzt und was wächst.

00:06:16: daraus haben wir gesagt naja wir schauen in einem halben Jahr glaube ich, halb Jahr weißt du nochmal drüber, schauen wie's uns geht, wie so unsere Sursentechnik geht, bis uns auch von unseren Arbeitsaufteilungen geht.

00:06:29: Da haben wir noch mit rüber geschaut und es sind dann eigentlich so eine Entkenntniskummer, dass es eigentlich besser läuft wie die vergangenen Monate.

00:06:37: Also das war dann schon ... hat man dann schon die Positivität heraus gesehen eigentlich oder?

00:06:42: Relativ schnell!

00:06:44: Genau also auch vor allem die Konstanz im Arbeiten.

00:06:47: Es

00:06:47: werden sich wahrscheinlich viele Podcast-Hörerinnen gerade fragen, ich mich auch fünf Menschen führen Wer trifft denn die letzte Entscheidung?

00:06:57: Irgendwann muss ich jetzt sagen, dann so dama.

00:06:59: Auch wenn die Entscheidungen dann gemeinsam passiert... Wie ist das im Alltag?

00:07:06: Also Scherz habe ich dann auch mal ich natürlich.

00:07:13: Du wirst natürlich nicht!

00:07:16: Es gibt einfach in sieb zwei Sachen.

00:07:17: Es gibt Entscheidungen, die was relativ einfach zu treffen sind oder leicht zu triffen sind und die man alleine bei uns passt.

00:07:24: Es gibt Entscheidungen, die man relativ schnell treffen muss.

00:07:27: Dann schaut man, wer es gerade noch verfügbar hat und wo er das dann zurzeit zutritt.

00:07:31: Und es gibt jetzt gravierende Entscheidungen oder größere Projekte, die.

00:07:36: nehmen sie wieder aufs Demboot.

00:07:38: Wir hatten da mein Demboott, da werden die Informationen gesammelt.

00:07:42: Und dann haben wir – das ist ja eigentlich ein Fixpunkt bei uns – auch in der Woche die Dembootsitzen gemeinsam und dort wird das dann besprochen.

00:07:50: Da sind wir einmal zu einer Lösung gekommen.

00:07:53: Also es hat jetzt wirklich für einen schweren Endband.

00:07:56: Aber dann versteht man den auch, dann akzeptiert man den ein und man muss natürlich so viel Größe haben dass man vielleicht immer sagt okay ich stelle mehr Meinung jetzt vielleicht ein bisschen hinten an weil die anderen vier Michten sind eigentlich anders Moco oder anderen drei.

00:08:11: also man muss jetzt schauen die Größe kann das.

00:08:13: man sagt die steigern wir zurück und probieren wir sie zu Und es ist ja nicht so steingeweißelt.

00:08:18: also man kann ja diese Entscheidung wieder überdenken.

00:08:20: später

00:08:22: aber eigentlich Eigentlich habe ich raus, entscheidet ja dann trotzdem die Mehrheit.

00:08:26: Weil wenn jetzt sagen vier Sagen, so machen wir das und der fünfte sagt, bin ich nicht zu dafür ... Oder kann der dann auch trotzdem so viel Gewicht haben?

00:08:38: Dass ihr das wieder überdenkt!

00:08:40: Wenn der dagegen ist, so einen schweren Einwand hat, dass es für ihn wirklich gar nicht geht, muss er das aber auch so gut begründen, dass die anderen das verständigen.

00:08:50: funktioniert meistens dann gut, wenn man sagt die haben einen Einwand weil die und die Punkte dagegen sprechen.

00:08:56: Und dann ist es meistens auch so dass man dann nur mal die Überlegungen überdenkt und dann noch einmal zu einer anderen Lösung kommt wo die Einwände vielleicht ein bisschen abgeschwächt sind, wo dann der Hahn hat und mit den Entscheidungen mitgegangen.

00:09:10: Wie viele Entscheidungen circa hochgerechnet würde ich sagen?

00:09:13: Habt ihr jetzt auf diese Weise schon größere getroffen im letzten Jahr?

00:09:20: Boah!

00:09:21: Also wie wir jetzt sagen, ganz große sind wir so zwischen zehn und zwanzig.

00:09:27: Wo es wirklich Diskussionsbedarf gegeben hat?

00:09:31: Der Rest ist eigentlich ehemalsens klar oder man findet da relativ schnell einen Weg.

00:09:34: Aber natürlich auch von den Wutsteigen schauen viele Sachen.

00:09:38: Ich habe heute zuviel, ich glaube schau das sind erneut neunzig Aufgaben die wir in den letzten Jahren auf dem Teamwort abgearbeitet haben.

00:09:46: Nicht schlecht!

00:09:46: Das kann sich sehen lassen, diese Balance.

00:09:49: Sehr gut Wie würdet ihr sagen unterscheidet euer Arbeitsalltag sich von einer klassischen Heimleitung in anderen Häusern?

00:09:59: Durch diesen Team Boards oder...?

00:10:02: Ich würde sagen es ist eher wahrscheinlich die Erreichbarkeit und die Verfügbarkeit von einer Person.

00:10:07: Wir sind ja nicht alle... wir sind ja nur im operativen Bereich tätig.

00:10:11: ich bin zum Beispiel eben noch im Alltagsmanagement und in der Therapie.

00:10:14: Die Melli ist zum Beispiel auch noch in der Pflege Und somit ist es halt so, dass nicht nur eine Person im Büro sitzt die ganze Woche.

00:10:23: Sondern es sind auch immer verschiedene Personen anzutreffen.

00:10:25: Wir haben uns jetzt ein bisschen aufgeregt da der Wochen.

00:10:28: Genau und ich glaube das ist ja schon mehr ein großer Unterschied, dass Angehörige, MitarbeiterInnen, BewohnerInnen nicht nur auch Ansprechpersonen haben sondern halt auch noch fünf.

00:10:37: Dadurch kommen natürlich auch die Teamsitzungen dazu, dass Entscheidungen oftmals vielleicht nicht gleich und sofort getroffen werden.

00:10:43: Sondern einfach nur zuerst unter Rücksprache.

00:10:45: Und ich glaube das ist einfach das was uns einfach ein wenig unterscheidet.

00:10:48: Wenn ich noch etwas einfügen darf... Ich glaube was uns auch unterscheidet ist sind die vielen verschiedenen Blickwinkel.

00:10:54: Durch das es noch operativ mitgeht.

00:10:56: im Haus haben wir aber viele andere Einblicke wie wenn man sich jetzt nur in Büro sitzt.

00:11:01: Man kann teilweise halt mit den Mitarbeiter mitfügeln Sagen wir mal, weil jetzt man sagt es ist viel stressiger und ich habe das selber erlebt dann weiß nicht wirklich viel stressig.

00:11:08: Ja genau!

00:11:09: Das war ja noch so ein Punkt was ich auch noch als großes Plus anmerken möchte.

00:11:13: Ja das ist schon natürlich eine ganz andere Führungsebene dann quasi oder wenn man da selber von der Ebene kommt auch.

00:11:21: Wie würdet ihr denn sagen merken die Mitarbeiterinnen?

00:11:26: Die Umstellung wirklich jetzt ganz konkret auch schon in ihrem Arbeitsalltag?

00:11:32: Es ist halt... Manche finden das ganz geschickt, weil wenn man der eine von die fünf jetzt gerade nicht so zum Gesicht steht habe ich nur vier andere Personen zu denen was sie gehen kann.

00:11:43: Oder wenn mir eben einer von den fünf jetzt nicht so ein Kehr gibt dann gehe ich halt zu einem anderen und bringe meine Anliegen da nur mehr hervor.

00:11:52: Und genau ich hab auch schon ganz oft gehört mal dass es irgendwie so super weil man sagt so währenden arbeiten sozusagen Tür und Angel Wenn vom Eich was und dann passiert etwas.

00:12:04: Also das glaube ich, ist schon sehr positiv.

00:12:10: Weil die gerade fragen viele Rückmeldungen eben aus dem Team, die euch vielleicht besonders gefreut haben.

00:12:17: Mani Karina hat gerade eine angesprochen.

00:12:19: aber hast du auch eine?

00:12:20: Was du dachtest ja wir sind am richtigen Weg!

00:12:25: Es gibt viele Mitarbeiter die mal wieder sich bedanken und sagen danke dass sie es macht ist ja den geschuldet durch diese vielen Heimleitungswechsel und schwierige Zeiten, was vorher waren.

00:12:36: Die, die Konstanz sehr so schätzen wissen.

00:12:38: Und je möglich das man auf eine Anliegen eingeht... Es ist einfach für mich jetzt noch etwas anzufügen, was Karajna vorhin gesagt hat.

00:12:45: Die Gefahr da sitzt nie in der Thematik und dann Tische freut oder weilt?

00:12:48: Ist mir jetzt einfach nicht so interessiert!

00:12:51: Das ist es halt nicht, weil wenn ihr es nicht aufgreift, das Thema dann geht zum nächsten.

00:12:56: Man kann es aus dem Boden und dann ist er hier.

00:13:01: ist mich der neue Wolmschein und ich sage, nein das interessieren wir jetzt nicht weil die passt eh.

00:13:06: Und dann geht es so zu ihr rein und keiner schreibt da den Boot Kattl.

00:13:09: Dann muss ich mir dort rechtfertigen und muss wieder gehen.

00:13:11: warum hab' ich gesagt?

00:13:13: Die Wolmsscheine interessiert mich nicht, ob ich sie vielleicht einfach nochmal gehe oder was haben wir jetzt selber gerade nicht gefreut im Publikum.

00:13:17: Das

00:13:19: ist jetzt ein guter Punkt wo man wirklich was wirklich zu schätzen wird in der Mitte weiter, dass eigentlich jedes Problem ein Gefühl gibt.

00:13:28: Also es gibt jetzt statt zwei Ohren, gibt's quasi zehn Ohren.

00:13:34: Sehr gut!

00:13:35: Überführung wird ja oft aus Sicht der Organisation eher gesprochen aber am Ende gehts ja trotzdem um die Menschen, die bei euch im Haus für Senioren leben.

00:13:45: Welche Auswirkungen hat denn dieses neue Führungsmodell auf die Bewohnerinnen?

00:13:49: würde das sagen?

00:13:50: Kriegen die das mit und dass was anders ist?

00:13:56: Ich glaube so... Direkt mitkriegen, dass das anders ist glaube ich nicht.

00:14:01: Weil unsere Mitarbeiter einfach ein extrem hohes Niveau beim Arbeiten an den Tag legen so dass das glaube ich schon zu einem neunzig Prozent ausblenden können im Zusammenarbeit mit den Bewohnerinnen welche Führung da jetzt dem Büro sitzt.

00:14:18: aber was man schon sagen muss natürlich dass er Konstanz in der Leitung eine Konstanz bei die Mitarbeiter bringt Und der Konstanz bei den Mitarbeitern, dass sie natürlich positiv auswirkt auf die Bewohner.

00:14:28: Sie haben fixe Bezugspersonen.

00:14:31: Sie sagen auch, wie grundsätzlich gut geht.

00:14:35: Vielleicht spürt es das eh ein bisschen indirekt und was halt Schauer ist dadurch, dass wir im operativen Bereich tätig sind, spüren wir ja ganz gleich, wo es brauchen die Bewohner?

00:14:48: Wo muss man vielleicht einen Dienstplan verändern... Und solche Sachen haben wir jetzt im letzten Jahr schon ganz stark intensiviert.

00:14:55: und wie haben wir einen starken Blick auf unsere BewohnerInnen.

00:14:58: Und auch wenn ihr sagt direkt Merkens ist es wahrscheinlich nicht, aber ich denke mal... Die Atmosphäre ist ja in einem Haus, wo das alles funktioniert viel besser und genau das wirkt sich auch wieder aus auf die Bewohnerinnen.

00:15:13: Wie wohl sie sich fühlen?

00:15:14: Also das kann ich mir schon vorstellen dass das indirekt dann alles super zu sein anspielt.

00:15:19: Jetzt habt ihr eh schon angesprochen hier kommt es ja beide als ganz unterschiedlichen Berufen Karina aus der Ergotherapie Philipp aus der Hausthechnik.

00:15:27: denkt ihr dass das auch einen Einfluss auf eure Entscheidungen hat dir da trefft?

00:15:34: Auf jeden Fall hat es ausgegangen.

00:15:37: Und zwar, wie gesagt, das sind die verschiedenen Blickwenke, die was machen.

00:15:40: Weil Filmwerk für ein hausechnikglad ist nicht so wichtig als auch der Beitrag einer Firma oder eine Idee gehört und auch Antrag.

00:15:46: Also wir haben ja noch die Mitte deiner Sobrenne zum Beispiel im Leitungsteam, wo sie ein Sekretariat ist.

00:15:52: Das sind wirklich verschiedenste Blickwenken, die betrachtet werden.

00:15:58: Dadurch kommt man eigentlich einmal zu einer guten Entscheidung, was für alle Seiten dann passt!

00:16:05: Und diese gehen wir so, ich bin der Experte für die Alltagst.

00:16:09: Tätigkeiten von Bewohnern und Bewohnerinnen unter.

00:16:12: Philipp ist für das zuständig, was so rundherum passiert.

00:16:16: Die ganze Technik, was ich dazu brauche, weil da kenne ich mich natürlich nicht aus.

00:16:19: Und das ist glaube ich euer Gänzmann uns alle untereinander ganz gut.

00:16:22: Ja

00:16:22: super!

00:16:23: Aber ich meine ganz ehrlich es würde jetzt trotzdem nicht immer bei fünf Menschen im Leitungsteam alles Eitelwunde sein.

00:16:29: gibt's wirklich Situationen wo es auch anstrengend sein kann dass es das eben immer fünf Meinungen vorherrschen?

00:16:38: Ja, natürlich gibt es das.

00:16:44: Man muss dann diese Größe raunen und sagen okay mein Meinung ist vielleicht jetzt nicht gerade die richtige wobei natürlich macht das mit dir und beschäftigt ihr halt noch.

00:16:56: aber ein Grusel im Ganzen ist schön wenn man mit dem was mit uns zusammenringt hat man muss den Scheiben jeder Mann treffen müssen wir auch ganz ehrlich sagen weil da haben wir keine Verantwortung für dass die Schultern verteilt sind.

00:17:07: Da überwiegen, glaube ich, die Vorteile den Konflikten ein bisschen.

00:17:11: Genau, die man trotzdem irgendwie austrocknet.

00:17:15: Da kommen wir alle nicht aus und das ist menschlich.

00:17:18: Dadurch dass wir im Team aber so viel Vertrauen untereinander haben kann man sich auch mal ganz ehrlich ins Gesicht sagen wann jetzt was nicht passt

00:17:26: Genau.

00:17:27: Aber das sprichst du jetzt eh einen guten Punkt an Carina, weil eben was muss denn ein Team mitbringen?

00:17:32: Du hast es gesagt, Vertrauen ins Team, ihr versteht sich untereinander sehr gut!

00:17:35: Was muss eine Team mit bringen damit so ein Leitungsmodell funktioniert?

00:17:39: Weil ich denke man muss auf jeden Fall ein Teamplayer sein sonst wirds nicht funktionieren und vor allem nicht jede Organisation könnte ja sowas gleich morgen einfach übernehmen.

00:17:49: Was braucht's dafür aus eurer Sicht?

00:17:53: Viel gelernt durch unser so zukratisches Modell, das wir noch vor drei Jahren einmal getroppt haben.

00:18:01: Da sind mir sehr gewachsen alle, was ist der Neutrungstime drinstecken?

00:18:03: Man hat da dreigende Rollen gehabt!

00:18:05: Wo es hier wieder zur Sorge ist... man muss sich auch eigentlich asymptomatisch sein unter anderem.

00:18:09: Wenn du dabei habt, wo sie jetzt nicht den Tag anschauen kann, dann muss ich aber die ganze Meinung im Frühzug lassen werden.

00:18:15: Das ist ganz schwierig.

00:18:17: Also man braucht Vertrauen, man braucht gewissermaßen glaube ich eine sympathie und Wie ich sage, dass diese Schulung von der Soziologie das in vielen Meinungen zu einem guten Ergebnis führen ist sicher auch wichtig.

00:18:35: Wo es vielleicht auch noch ist so, dass du das gewisse Herzblut dabei sein musst?

00:18:38: Also ich glaube wir hätten nicht ja gesagt zu dem Anfangs-Sorge.

00:18:43: mal so Experiment wenn man jetzt so mit vollem Herzen dabei gewesen war und ich glaube das braucht seinen Vorrat aus Menschen da für so ein Team ganz konkret, und ja ich mache das jetzt.

00:18:56: Abschließend habe mich noch interessiert wie würde ich sagen hat denn das neue Leitungsmodell euch auch in eurer Persönlichkeit verändert?

00:19:04: Was merkt ihr da?

00:19:05: was hat sich getan im letzten Jahr bei euch selbst?

00:19:09: Also für me ist es so das Selbstvertrauen mir wohin zu stehen und sagen so machen wir das jetzt.

00:19:17: Das haben wir natürlich vorher auch schon irgendwie gehabt Aber das ist definitiv noch mehr größer geworden.

00:19:24: Aber auch so, dass auf andere zu hören was sie sagen nochmal genauer hinzuhören und daraus dann einfach eine gemeinsame Entscheidung zu finden mit meinen Meinungen aber auch vielleicht mit anderen Meinungen mehr einfließen zu lassen.

00:19:40: Philipp?

00:19:41: Ich muss sagen die Freude, wenn diese Aufgabe auffordelt wird und das Vertrauen in dich gesetzt wird, das stärkt dir.

00:19:50: Ne, ein Sanctonium.

00:19:53: Also man fühlt sich einfach auch noch mehr zugehörig und loyal dem Unternehmern gegenüber.

00:19:59: Ja ich höre definitiv raus.

00:20:01: Führung als Team kann funktionieren, das habt ihr gerade eindeutig bewiesen mit eurem Argumenten.

00:20:08: und ja wir freuen uns natürlich immer wieder über ein Update wie es bei euch läuft.

00:20:14: Vielleicht treffen sie in einem Jahr wieder, ziehen wir wieder eine alte Bilanz.

00:20:17: vielleicht seid's dann schon zu acht im Team.

00:20:19: weißt du was?

00:20:21: Schauen wir mal!

00:20:23: Vielen Dank auf jeden Fall für die Einblicke in diesen neuen Führungsalltag im Haus für Senioren Barzell.

00:20:29: Danke Carina, danke Philipp

00:20:32: Danke auch.

00:20:32: Bitte gerne!

00:20:34: Liebe Hörer und Hörerin, das war Episode thirty-seven von Dialog.

00:20:39: Vielen Dank, dass ihr wieder mit dabei wart.

00:20:41: Und wenn ihr es noch nicht gemacht habt, abonniert uns gleich nach auf Spotify oder auf Apple Podcast.

00:20:48: dann verpasst ihr nicht sobald eine neue Folge erscheint.

00:20:52: Wir hören uns wieder am ersten Dienstag im September.

00:21:07: Dieser Podcast wurde produziert von WePod it.

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